Chronik

Köln | KUNDUZ Gedenk- und Anklage-Kundgebung

70-80 Antimilitarist_innen gedachten am vierten Kunduz-Jahrestag der Opfer und erinnerten an das größte Kriegsverbrechen der Bundeswehr nach 1945. Im Herzen der Stadt am Dom gab es klassische Musik, eine Namensinstallation, Videoausschnitte zum Kunduz-Bombardement und Fotos zum Afghanistan-Krieg. In vier Redebeiträgen wurde auf das Massaker, die Vertuschung dieses Kriegsverbrechens, die juristische "Aufarbeitung" und die Hintergründe zum Krieg der Bundeswehr in Afghanistan eingegangen.

3. September 2013

Berlin | Demos zum Antikriegstag

Am Sonntag, dem 1. September 2013 fanden in Berlin anlässlich des weltweiten Antikriegstags – des Jahrestags des Überfalls der deutschen Faschisten auf Polen – zwei Demonstrationen statt. Um 12 Uhr begann die Auftaktkundgebung der vom Berliner Aktionsbündnis „Legt den Leo an die Kette“ und den Gruppen der Berliner Friedenkoordination organisierten Demonstration unter dem Motto „Kein Krieg gegen Syrien“, an der sich etwa 700 Menschen beteiligten.

1. September 2013

Heidelberg | Aktion auf dem Universitätsplatz zum Antikriegstag

Deutschland ist der größte Rüstungsexporteur Europas. Es liegt hinter den USA und Russland weltweit an 3. Stelle. Auch Heidelberg hat durch die Zulieferfirma „Rockwell Collins“ ein Unternehmen, das für die Rüstung produziert.

1. September 2013

Hamburg | Antikriegstag: Sand im Getriebe

Bereits am Samstag, dem 31. August, fand die alljährliche Demonstration zum Antikriegstag in Hamburg statt. In diesem Jahr gab es auch einen kleinen antikapitalistischen Block in Demo, der sich mit eigenen Inhalten in der - eher aus der Friedensbewegung getragenen – Antikriegsdemo positionierte. Der Block verband den Widerstand gegen Krieg und Militarisierung mit einer deutlichen Kritik am Kapitalismus. Der Antikriegstag am 1. September erinnert an den Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen 1939 und wird seit den 1950ern als Tag gegen Krieg und Faschismus begangen.

31. August 2013

Nie wieder Krieg - Tag der offenen Tür am Gefechtsübungszentrum GÜZ

oberst schneider zeigte sich enttäuscht, dass keine militärgegner direkt mit ihm in kontakt getreten seien, um „nach demokratischen regeln miteinander zu sprechen“. hiermit teilen wir ihm mit: mit kriegstreibern wie ihm werden wir nicht verhandeln. seine phrasen sind hohl und medientauglich, aber es gibt nichts zu verhandeln. unsere botschaft richtet sich nicht an ihn, sondern an „die menschen der heimatfront“. wir wollen einen teil dazu beitragen, einen breiten prozess der entmililtarisierung loszutreten, in dem oberste wie der schneider und orte wie das GÜZ der vergangenheit angehören werden.

31. August 2013

Antimilitaristische Straßenumbennung in Villingen-Schwenningen

Anlässlich des kommenden Antikriegstages am 1. September, haben am Donnerstag Abend den 22. August AntimilitaristInnen, sowohl in Villingen wie auch in Schwenningen, jeweils eine Straße umbenannt. Dabei wurden etwa 100 Flugblätter, die auf die Gründe der Umbennung eingingen, in Briefkästen verteilt und die neuen Straßennamen angebracht.

22. August 2013

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