Chronik

Rüsselsheim | Bundeswehr Bigband unter der Leitung von Franz Josef Kunduz Jung

In Rüsselsheim haben Kriegsgegner/innen gegen einen Auftritt von Bundeswehrsoldaten mit Musikinstrumenten („Big Band“ der Bundeswehr) mit Protesten reagiert.

12. November 2013

Hamburg | Protest gegen BW Propaganda im Berufsinformationszentrum

Am Mon­tag (11.​11.) hat im Be­rufs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum (BIZ) der „Agen­tur für Ar­beit Ham­burg“ zum wie­der­hol­ten Male eine Re­kru­tie­rungs-​ und Pro­pa­gan­da­ver­an­stal­tung der Bun­des­wehr statt­ge­fun­den.

11. November 2013

Berlin | zwei Transporter des Kriegslogistikers DHL abgerüstet

Deutschland führt Krieg. Jeder Krieg beginnt mit der Industrie und der Logsitik die dahinter stehen. Krieg findet statt Tag täglich vor unserer Nase. Daher haben wir ein antimilitaristisches Zeichen gesetzt und die DHL-Kampange wieder aufgefrischt. Gestern Nacht haben wir dem Feuer geholfen zwei Transporter der DHL zu zerstören.

31. Oktober 2013

Bonn | Fortsetzung Kunduz-Entschädigungsprozess

Am 17. April hatte das Bonner Landgericht entschieden, in der Zivilrechtsklage von Opfern des Kunduzmassakers vom 4.9.2009 gegen die Bundesrepublik Deutschland in einer Beweisaufnahme die Geschehnisse neu bewerten zu wollen. Die Bundesregierung verzögerte seit April die Herausgabe von Dokumenten zur neuerlichen Beweisaufnahme. Das Bonner Landgericht, das die Infrarotaufnahmen über das Geschehen bei den Tankwagen vor dem Bombenabwurf sichtete, will am 11. Dezember eine Entscheidung über das weitere Vorgehen in diesem ersten Prozeß um Schadenersatzklagen verkünden.
Vor dem Gericht demonstrierten heute etwa 100 Kriegsgegner für Entschädigung der Opfer und für eine Anerkennung des Bombardements als Kriegsverbrechen der Bundeswehr.

30. Oktober 2013

Inszenierung der DGB-Spitze zur Bundeswehr-Annäherung misslingt

Befürchtet wurde, dass der vom DGB für den 30. Oktober 2013 angesetzte interne „Friedens- und Sicherheitspolitische Workshop“ die Diskussion über das Verhältnis der Gewerkschaften zur Bundeswehr kanalisieren sollte, und zwar möglichst geräuschlos im Sinne der regierungsoffiziellen „Versicherheitlichung“ aller Politikbereiche. Doch die dubiose sicherheitspolitische Inszenierung im Sinne von Militär und Industrie misslang. GEW- und ver.di-Mitglieder organisierten lautstarken Protest und äußerten heftigen Widerspruch. So wurde von Beginn an klar, dass das Kalkül nicht aufgehen und dass es an diesem Tag keine schönen Bilder von Bundeswehr mit Gewerkschaftern, geschweige denn einen Konsens mit der Gewerkschafts-Basis geben würde. Die massive Kritik zeigte erste Wirkung: Am Ende der Tagung wurde eine Folgeveranstaltung angekündigt, die ein anderes Format haben soll.

30. Oktober 2013

Göttingen | Kriegsmal mit Ausstellung besetzt

Ausztellung: "Sag nie, du gehst den letzten Weg" - Frauen im Widerstand gegen Faschismus und deutsche Besatzung.
Hannie Schaft, "das Mädchen mit den roten Haaren", war knapp zwanzig Jahre alt, als sie von der Gestapo in Holland zum Staatsfeind Nummer eins erklärt wurde. In Warschau jagten die Vollstrecker der "Endlösung" hinter einer "Wanda mit den Zöpfen" her, die in Wirklichkeit Niuta Tejtelbojin hiesz, zwanzig Jahre alt und Jüdin war. An den Fronten des spanischen Bürgerkrieges standen die Franco Putschisten sechzehnjährigen Milicianas gegenüber. In den Ghettos Osteuropas, in den besetzten Niederlanden, in Titos Partisan*Innenarmee, von Lyon bis Bialystok kämpften auch Frauen mit der Waffe in der Hand gegen den nationalsozialistischen und faschistischen Terror. Doch während ihre männlichen Kameraden nach dem Krieg als Helden gefeiert wurden, versanken sie im Dunkel der Geschichte: Diese Frauen hatten allzu radikal gegen ihre Rolle als wehrlose, friedfertige Wesen verstoszen, so Ingrid Strobl.

28. Oktober 2013

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