Chronik

Berlin | Protest gegen Aufbau der Reservisteneinheiten

Vor der Julius-Leber-Kaserne haben am Freitag mittag Aktivisten der Initiative »No War Berlin« gegen die vorerst letzte von 30 Aufstellungen der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) demonstriert. Der Protest richtete sich gegen den Versuch der Bundeswehr, »mit dem Katastrophenschutz eine breite Akzeptanz für Einsätze im Innern zu schaffen und sich als ›verläßlichen Partner‹ in der Öffentlichkeit zu etablieren«, heißt es im Demoaufruf

23. November 2013

Bochum | Volkstrauertag - Bananen für die Bundeswehr

Seit 2012 mischen sich Bundeswehr und Vertriebenenverbände unter das offizielle Gedenken der Stadt Bochum zum "Volkstrauertag" bzw. dominieren dieses mangels anderen Teilnehmenden. Als Reaktion gab es in diesem Jahr verschiedene kleine aber feine Aktionen. Eine Gruppe von AktivistInnen trat als Bananen verkleidet bei der Zeremonie auf. Das Bochumer Friedensplenum kritisierte die Teilnahme von Militär und Vertriebenenverbänden mit "Soldaten sind Täter" Schildern auf dem von der Stadt initiierten Gedenken.

17. November 2013

Berlin | 20.000 fordern Aufhebung des PKK Verbots

Am Samstag den 16.11.13 versammelten sich bis zu 20.000 Menschen zur Demonstration gegen das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK. Es wurde eine entschlossene aber friedliche Demonstration unter den Fahnen vieler Linker Organisationen aus Deutschland der Türkei und allen Teilen Kurdistans

16. November 2013

IMI-Kongress 16./17. November 2013

Krieg um die Köpfe - Über die Mobilisierung von Zustimmung und die Demobilisierung von Protest
Erfreulicherweise regt sich mittlerweile an vielen Stellen Widerstand gegen die fortschreitende Militarisierung der deutschen Außenpolitik (und der Verhältnisse im Inneren). Es ist aber auffällig, dass diese Proteste trotz einer mehrheitlich kritisch-pazifistischen Grundstimmung in der Bevölkerung (noch) nicht die Breite und Stärke erreicht haben, die notwendig wäre, um sie auch zu stoppen. Dies wirft Fragen auf, mit denen wir uns auf dem diesjährigen IMI-Kongress beschäftigen wollen. Zuvorderst natürlich die, wie es der Regierung und dem Militär gelingt, die notwendige Zustimmung gegenüber der deutschen Kriegspolitik zu erzeugen oder zumindest die Passivität in der Bevölkerung gegenüber Fragen von Krieg und Frieden zu erhalten.

16. November 2013 bis 17. November 2013

Werne | Farbe gegen Volkstrauer

Anlässlich des Volkstrauertags und dem damit verbundenen Gedenken von Schützenvereinen, Reservistenkameradschaft & Co. wollen wir ein Zeichen setzen gegen die Gleichsetzung von Opfern und Tätern der Kriege, gegen die Selbstverständlichkeit von Nationalismus und Militarisierung in der deutschen Gedenkkultur und gegen den Widerspruch, den “Opfern der Kriege” gedenken zu wollen, aber Krieg und Militär an sich nicht in Frage zu stellen, sondern sogar durch Beteiligung am Gedenken eine Plattform zu bieten.

16. November 2013

Cottbus | Aktion gegen Bundeswehr

Etwa 15 Aktivist*innen haben heute gegen einen Werbefeldzug der Bundeswehr in Cottbus protestiert. Im Rahmen einer Ausbildungsbörse war das Militär mit einem „Karriere“-Truck vor der Stadthalle vertreten. Die etwa zweistündige Aktion in unmittelbarer Nähe des Trucks wurde durch Transparente und Megafondurchsagen weithin sicht- und hörbar gemacht. Auch Schnipsel zierten den Vorplatz um den Truck. Sie waren mit den Aufschriften „Krieg beginnt hier“ und „Kein Werben fürs Morden und Sterben“ verziert. Flyer mit Hintergrundinformationen wurden verteilt.

16. November 2013

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