Schwerpunkte

Gegen die Militär- und Rüstungsmesse ITEC in Köln

Vom 20. - 22. Mai findet in Köln die internationale Militär- und Rüstungsmesse ITEC statt. Die ITEC, das „International Forum for the Military Training, Education and Simulation Sectors“, ist eine Messe der besonderen Art: Als „Wandermesse“ und internationaler „Fachkongress“ in einem richtet sie sich, abgeschirmt von jeder Öffentlichkeit, ausschließlich an ein „Fachpublikum“, d.h. an Repräsentant*innen des Militärs, der Kriegsindustrie und der zivil-militärischen Forschung. Wir werden dies nicht unwidersprochen stehen lassen - und rufen Euch deshalb dazu auf, Euch an der Kundgebung und Demonstration am Dienstag, 20.05. ab 18.30h auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln zu beteiligen. Denn zeitgleich findet direkt nebenan im Hotel Excelsior Ernst das zentrale "Networking Event" der Messe für Militärs, Rüstungsaussteller*innen, Besucher*innen und VIPs statt, beworben als ganz besonderer Abend "in a relaxed networking environment". Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dies in diesem Jahr in einer weniger entspannten Atmosphäre stattfindet. Denn: KRIEG BEGINNT HIER – UND KANN HIER AUFGEHALTEN WERDEN.

SiKo München 2014

Regierungschefs und -chefinnen, Minister_innen und Parlamentarier_innen, hochrangige NATO-Militärs und Repräsentanten der größten Wirtschafts- und Rüstungskonzerne beraten hier über Strategien zur Aufrechterhaltung ihrer globalen Vorherrschaft. Bei informellen Gesprächen sind auch künftige Militärinterventionen und dafür erforderliche Kriegskoalitionen das Thema. Ihnen dient die SIKO auch als medienwirksames Propagandaforum für die völkerrechtswidrigen Angriffskriege der NATO-Staaten, die mit Lügen gerechtfertigt und der Bevölkerung als „humanitäre Interventionen“ verkauft werden. Die Folgen: Zehntausende Tote, zerstörte Infra­struktur, namenloses Elend, Millionen von Kriegsflüchtlingen. (...)

Antimilitaristischer Jahresrückblick 2013

Im Jahr 2013 gab es bundesweit eine Fülle von antimilitaristischen Aktionen: Störungen von Auftritten der Bundeswehr in Schulen, an Unis, auf Messen und im Jobcenter, Sabotage und Markierung von militaristischer Infrastruktur und Rüstungskonzernen sowie Kundgebungen und Demonstrationen gegen einen Krieg gegen Syrien. Auch in Berlin haben vielfältige Aktionen stattgefunden.

Veranstaltungsreihe gegen militärisch-zivile Totalerfassung

Was bestimmt unser Leben? Ein Versuch aus der digitalen Totalerfassung auszubrechen

Die Medien sind voll mit Berichten staatlicher Datenspionage ungeheuren Ausmaßes, die Edward Snowden öffentlich gemacht hat. Bradley Manning wurde zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er Wikileaks u.a. Informationen zu extralegalen Hinrichtungen der US Army zuspielte. Der „Verrat“ soll skandalös sein, über die (Hinter-)Gründe der massenhaften Datenerhebungen wird geschwiegen. Was passiert heute millionenfach im Netz, wo spenden wir selbst die Daten, die uns im Alltag zu Marionetten von Google und Facebook machen? Wie versucht der Staat das „normale“ Leben zu scannen, um Abweichungen zu erkennen und dann zu sanktionieren? Wir suchen in den Veranstaltungen nach kreativen Möglichkeiten, aus diesem Irrsinn auszubrechen.

KUNDUZ 2009 - KEIN VERGESSEN !

In der Nacht zum 4. September 2009 ordnete Bundeswehr-Oberst Georg Klein die Bombardierung von zwei Tanklastzügen bei Kunduz in Afghanistan an. 142 Menschen wurden ermordet. Wir rufen dazu auf, am vierten Kunduz-Jahrestag gemeinsam der Opfer zu gedenken und die Erinnerung an das größte Kriegsverbrechen der Bundeswehr nach 1945 wach zu halten. Wir erinnern an den Schwur der Überlebenden des KZ Buchenwald nach ihrer Befreiung: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

Freiheit für Bradley Manning!

Ein Freispruch für Bradley Manning wäre das einzig vertretbare Strafmaß. Nach der Verkündung der Haftstrafe von 35 Jahren zeigte sich der US-amerikanische Whistleblower Bradley Manning gefasst.
Wer im Irak als US-Obergefreiter willkürlich Zivilisten erschossen hat, der kann vor US-Militärgerichten auf Gnade hoffen. Wer aber wie der Obergefreite Manning Militärvideos über diese Erschießungen veröffentlichte, soll für Jahrzehnte hinter Gitter. Nicht Bradley Mannings Veröffentlichungen schaden den Interessen Amerikas, sondern die USA selber - mit ihrem Rachefeldzug gegen Bradley Manning.

war starts here camp 2013

Nach einem erfolgreichen ersten Anlauf, wird es auch dieses Jahr wieder ein internationales War Starts Here-Camp gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in Sachsen-Anhalt geben.
Vom 21. - 29- Juli sind alle eingeladen gemeinsam antimilitaristisch zu campen, diskutieren und Aktionen zu starten.

Kein Frieden mit der NATO - Aktiv werden gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“

Im Februar treffen sich in München wieder hochrangige Politiker_innen und Kriegsstrategen, Vertreter von Wirtschafts- und Rüstungskonzernen – vorwiegend aus den NATO- und EU-Staaten – zu ihrer sogenannten Sicherheitskonferenz. Dort werden Strategien beraten, mit denen sie ihre wirtschafts- und machtpolitischen Interessen weltweit durchsetzen wollen. Sie reden von Frieden und Sicherheit, aber sie sind die Repräsentanten eines Systems, das zwangsläufig Kriege herbeiführt. Kommt nach München! Beteiligt Euch an der Großdemonstration gegen die NATO-Kriegskonferenz, am Samstag, 2. Februar 2013.

Friedenspolitischer Ratschlag in Kassel (1.-2. Dezember)

»Zwei Jahre nach den Aufständen des arabischen Frühlings stehen die Zeichen auf Sturm«, so Peter Strutynski bei seiner Eröffnungsrede in der mit knapp 400 Zuhörern vollen Aula der Universität Kassel am Samstag. Der Organisator des jährlichen Friedensratschlags warnte in seiner Rede angesichts der instabilen Lage in der arabischen Welt vor voreiligen Parteinahmen für eine der Bürgerkriegsparteien - insbesondere mit Blick auf den Konflikt in Syrien. Strutynski sprach sich gegen jede Gewalt aus und forderte stattdessen Solidarität mit den leidtragenden Zivilisten. Die Bundesregierung müsse die Waffenexporte in den Nahen und Mittleren Osten stoppen.

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