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Heckler & Koch unter Beschuss | Prozessauftakt gegen Waffenbauer

Hat die Geschäftsführung des Rüstungsunternehmens Heckler & Koch (H & K) wissentlich illegal Gewehre nach Mexiko exportiert? Über diese Frage soll ein Prozess Auskunft geben, der heute vor dem Arbeitsgericht im baden-württembergischen Villingen-Schwenningen stattfindet. Dort begegnen sich Vertreter der Schwarzwälder Waffenschmiede und zwei ehemalige Mitarbeiter, die im April fristlos entlassen wurden. Die beiden klagen gegen ihre Kündigung.

3. December 2013

NRW-Landtag debattiert über Forschung für US-Militärs

Düsseldorf - In einer Aktuellen Stunde beschäftigt sich der Düsseldorfer Landtag am Freitag mit der Frage, ob nordrhein-westfälische Hochschulen für US-Militärs geforscht haben. Medienberichten zufolge sollen 22 deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen direkt oder indirekt Gelder aus dem US-Verteidigungsministerium erhalten haben. In NRW sollen Aachen, Bochum und Wuppertal Gelder empfangen haben. Alle drei Universitäten bestreiten aber Rüstungsforschungen. Bochum und Wuppertal bestätigten Projektgelder für Grundlagenforschung.

29. November 2013

Die Phase der gezielten Tötungen

Aktuelle Recherchen zum transatlantischen "Anti-Terror-Krieg" belasten hochrangige Politiker der künftigen Berliner Regierungskoalition. Wie die Recherchen bestätigen, haben sämtliche Bundesregierungen seit dem Jahr 2001 und diverse deutsche Behörden im "Anti-Terror-Krieg" eng mit US-Stellen kooperiert. Die Zusammenarbeit umfasst nicht nur die passive Duldung von US-Operationen, die - von deutschem Territorium ausgehend - die Verschleppung von Verdächtigen in Foltergefängnisse oder sogar ihre Tötung zum Ziel hatten bzw. haben. Sie bezieht insbesondere auch den Drohnenkrieg ein, der den Recherchen zufolge die "Phase der Verschleppungen" (insbesondere 2001 bis 2006) abgelöst hat und die aktuelle "Phase der gezielten Tötungen" maßgeblich prägt.Die Phase der gezielten Tötungen

28. November 2013

Deutschlands Rolle im geheimen Krieg

Interview mit John Goetz, dessen Entdeckungen zur deutsch-amerikanischen Geheimdienst- und Militärzusammenarbeit heute Thema im Bundestag sind. Der deutsch-amerikanische Journalist John Goetz, der kürzlich durch seinen Besuch bei Edward Snowden bekannt wurde, hatte bereits 2006 die Beteiligung des BND am Irak-Krieg enthüllt, mit dem Schröder-Deutschland offiziell gar nichts zu tun haben wollte. Seit Wochen sorgt sein zusammen mit Christian Fuchs verfasstes Buch Geheimer Krieg für Diskussionen. Rechercheergebnisse daraus zeigten Deutschlands erstaunlich intensive Verwicklung in Drohnenangriffe und Folterverhöre sowie die enge Kooperation bei der Überwachung der deutschen Bevölkerung mit der NSA.

28. November 2013

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