Zivilmilitärische Zusammenarbeit

Chronik

Stadthagen | Urteil gegen Antimilitaristen wegen hüstelnder Soldaten

Am 3. Dezember fand vor dem Amtsgericht Stadthagen ein Prozess gegen zwei Antimilitaristen statt, die 3 Soldaten zum Husten gebracht haben sollen. Das Ergebnis: 4 Monate Knast auf 2 Jahre Bewährung plus 600,- Euro Strafe, sowie 120 Stunden Zwangsarbeit.

3. December 2013

Bundeswehrfreie Schule in Bochum !!!

Die LehrerInnenkonferenz der Willy-Brand-Gesamtschule in Bochum hat ihre Schule zur „bundeswehrfreien Zone“ erklärt. Das Lösen von Konflikten mit militärischer Gewalt sei mit den Erziehungszielen der Schule unvereinbar. Mit dem Beschluss soll ganz konkret Bundeswehrwerbung in der Schule unterbunden werden.

1. December 2013

Freiburg | Offener Brief wegen Bundeswehr-Adventskonzert

Am 10.12.13 wird, aller Vorraussicht nach in Littenweiler in der Kir­che St. Bar­bara, zum wie­der­hol­ten Mal ein Advents­kon­zert des Luft­waf­fen­mu­sik­korps 2 der Bun­des­wehr in Freiburg stattfinden. Trotz star­ker Pro­teste im letz­ten Jahr wird erneut ver­sucht werden, unter dem Label einer kriegs­füh­ren­den Armee eine kul­tu­relle Ver­an­stal­tung durch­zu­füh­ren und die Bun­des­wehr als einen „nor­ma­len“ Teil der Gesell­schaft darzustellen. Wie im letzten Jahr wurde auch dieses Jahr ein Offener Brief an den Pfarrer, in dessen Gemeinde das Konzert stattfinden soll, geschrieben.

25. November 2013

Cottbus | Aktion gegen Bundeswehr

Etwa 15 Aktivist*innen haben heute gegen einen Werbefeldzug der Bundeswehr in Cottbus protestiert. Im Rahmen einer Ausbildungsbörse war das Militär mit einem „Karriere“-Truck vor der Stadthalle vertreten. Die etwa zweistündige Aktion in unmittelbarer Nähe des Trucks wurde durch Transparente und Megafondurchsagen weithin sicht- und hörbar gemacht. Auch Schnipsel zierten den Vorplatz um den Truck. Sie waren mit den Aufschriften „Krieg beginnt hier“ und „Kein Werben fürs Morden und Sterben“ verziert. Flyer mit Hintergrundinformationen wurden verteilt.

16. November 2013

IMI-Kongress 16./17. November 2013

Krieg um die Köpfe - Über die Mobilisierung von Zustimmung und die Demobilisierung von Protest
Erfreulicherweise regt sich mittlerweile an vielen Stellen Widerstand gegen die fortschreitende Militarisierung der deutschen Außenpolitik (und der Verhältnisse im Inneren). Es ist aber auffällig, dass diese Proteste trotz einer mehrheitlich kritisch-pazifistischen Grundstimmung in der Bevölkerung (noch) nicht die Breite und Stärke erreicht haben, die notwendig wäre, um sie auch zu stoppen. Dies wirft Fragen auf, mit denen wir uns auf dem diesjährigen IMI-Kongress beschäftigen wollen. Zuvorderst natürlich die, wie es der Regierung und dem Militär gelingt, die notwendige Zustimmung gegenüber der deutschen Kriegspolitik zu erzeugen oder zumindest die Passivität in der Bevölkerung gegenüber Fragen von Krieg und Frieden zu erhalten.

16. November 2013 bis 17. November 2013

Rüsselsheim | Bundeswehr Bigband unter der Leitung von Franz Josef Kunduz Jung

In Rüsselsheim haben Kriegsgegner/innen gegen einen Auftritt von Bundeswehrsoldaten mit Musikinstrumenten („Big Band“ der Bundeswehr) mit Protesten reagiert.

12. November 2013

Hamburg | Protest gegen BW Propaganda im Berufsinformationszentrum

Am Mon­tag (11.​11.) hat im Be­rufs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum (BIZ) der „Agen­tur für Ar­beit Ham­burg“ zum wie­der­hol­ten Male eine Re­kru­tie­rungs-​ und Pro­pa­gan­da­ver­an­stal­tung der Bun­des­wehr statt­ge­fun­den.

11. November 2013

Berlin | zwei Transporter des Kriegslogistikers DHL abgerüstet

Deutschland führt Krieg. Jeder Krieg beginnt mit der Industrie und der Logsitik die dahinter stehen. Krieg findet statt Tag täglich vor unserer Nase. Daher haben wir ein antimilitaristisches Zeichen gesetzt und die DHL-Kampange wieder aufgefrischt. Gestern Nacht haben wir dem Feuer geholfen zwei Transporter der DHL zu zerstören.

31. Oktober 2013

Inszenierung der DGB-Spitze zur Bundeswehr-Annäherung misslingt

Befürchtet wurde, dass der vom DGB für den 30. Oktober 2013 angesetzte interne „Friedens- und Sicherheitspolitische Workshop“ die Diskussion über das Verhältnis der Gewerkschaften zur Bundeswehr kanalisieren sollte, und zwar möglichst geräuschlos im Sinne der regierungsoffiziellen „Versicherheitlichung“ aller Politikbereiche. Doch die dubiose sicherheitspolitische Inszenierung im Sinne von Militär und Industrie misslang. GEW- und ver.di-Mitglieder organisierten lautstarken Protest und äußerten heftigen Widerspruch. So wurde von Beginn an klar, dass das Kalkül nicht aufgehen und dass es an diesem Tag keine schönen Bilder von Bundeswehr mit Gewerkschaftern, geschweige denn einen Konsens mit der Gewerkschafts-Basis geben würde. Die massive Kritik zeigte erste Wirkung: Am Ende der Tagung wurde eine Folgeveranstaltung angekündigt, die ein anderes Format haben soll.

30. Oktober 2013

Berlin | Bundeswehr auf Jobmesse Berlin gestört

Heute am 20. Oktober 2013 fand die 5. Job-Messe Berlin in der Mercedes-Benz-Welt am Salzufer 1 in Berlin-Charlottenburg statt. Auf der Messe war auch die Bundeswehr mit einem Informationsstand vertreten. Eine Gruppe AntimilitaristInnen wollte die Bundeswehr nicht ungestört ihre Propaganda verbreiten lassen.

20. Oktober 2013

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