Werbung/Rekrutierung

Seit geraumer Zeit stiften AntimilitaristInnen und FriedensaktivistInnen Unruhe bei Reklame-Einsätzen der Bundeswehr. Ihr Schwerpunkt sind die Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr an Arbeitsagenturen, Messen, Schulen und Universitäten, sowie Konzerten der Bundeswehr-Musikkorps. Zielsetzung ist es, die Bundeswehr in ihrem Streben nach mehr gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen. Das Motto: Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!

Bundeswehr-Reklame-Einsätze 2012 (3.Quartal)

Chronik

Berlin | Antimilitaristische Aktion auf Ausbildungsmesse

Heute am 6. Juni 2013 fand die Fachmesse für Ausbildung und Studium „Vocatium“ in der STATION-Berlin in der Nähe des U-Bahnhofes Gleisdreieck statt. Auf der Messe, die von Tausenden SchülerInnen besucht wird, hatte auch die Bundeswehr einen größeren Informationsstand, direkt neben den Ständen der Bundespolizei, des BKA, des BND und der Berliner Polizei. Eine Gruppe AntimilitaristInnen wollte die Bundeswehr nicht ungestört ihre Propaganda verbreiten lassen.

6. Juni 2013

Proteste gegen Rüstungsindustrie an der TU Dresden

Heute Mittag protestierten am Rande der inzwischen schon 23. bonding-Messe erneut etliche Studierende gegen die Präsentation der Bundeswehr auf dem Campus der TU Dresden. Nach einer Kunstaktion, bei der sich Studentinnen und Studenten vor dem Stand der Bundeswehr mit roter Farbe eingefärbt und auf den Boden gelegt hatten, riefen die Messe-Verantwortlichen die Polizei, welche die Gruppe aus dem Zelt hinter dem Hörsaalzentrum nach draußen schaffte und gegen alle Beteiligten einen Platzverweis aussprach. Der Protest richtete sich vor allem gegen den Kriegseinsatz in Afghanistan, bei dem die Bundeswehr schon mehrfach wegen der Tötung von Zivilisten scharf kritisiert worden war.

3. Juni 2013

Münster | Aktion gegen Bundeswehr-Truck auf dem Hafenfest

Auf dem alljährlich stattfindenden Hafenfest in Münster stand dieses Jahr auch ein Truck der Bundeswehr. Am heutigen Samstag gegen 16h versammelten sich 15 Aktivist*innen unter dem Motto „Krieg beginnt hier – beenden wir ihn hier“ vor dem Truck um gegen Krieg und die Bundeswehr zu protestieren. Wir finden es unerträglich, dass die Bundeswehr rumsteht und mit Spielgeräten versucht Menschen zu ködern, die in den Krieg ziehen sollen um zu töten oder selbst getötet zu werden.

1. Juni 2013

Dresden | Kriegsminister drückt sich vor kritischen Studierenden

De Maizière sagt Veranstaltung an der Universität in Dresden nach Protesten in Berlin und Leipzig ab. Am Dienstag, den 28.5.2013, sollte der Verteidigungsminister de Maizière einen Vortrag an der TU Dresden halten. Obwohl einige seiner besten Fans vor Ort waren, hatte er den Termin kurzfristig wegen angeblicher "Terminkollision" abgesagt.

28. May 2013

Stendal | Bundeswehr-Karrierebüro markiert

Kein Werben fürs Sterben! War starts here – lets stop it here! Wir haben in der Nacht zum 26.4.2013 das Büro der Bundeswehr - Karriereberatung Stendal Hotline • Westwall 18 • 39576 Stendal markiert. Die weiße Hauswand wurde mit dem Spruch „Kein Werben fürs Sterben“ und das Werbeschild mit dem Hinweis „War starts here“ versehen, die Eingangstür und Klingelanlage mit Bitumen verklebt.

25. May 2013

Celler Trialog Reloaded

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte 2012 auf einem Berliner Sicherheitsgipfel die Wiederaufnahme des Celler Trialogs. De Maizière lässt ihn nun wiederaufleben: Am 22. und 23 Mai 2013 trafen sich wieder Verterter_innen von Politik, Militär und Wirtschaft im Kongresscenter und im Celler Schloss. Schwerpunktthema war die „Kooperation statt Konkurrenz“ zwischen Politik, Militär und Wirtschaft.

22. May 2013 bis 23. May 2013

Uni Göttingen | Militär-Veranstaltung verhindert

Am Abend des 13.05.2013 hat eine Gruppe von engagierten Anti-Militarist_innen durch Sprechchöre und lautes Klatschen für den vorzeitigen Abbruch einer Veranstaltung des örtlichen Ablegers des Bundesverbandes Sicherheitspolitik an Hochschulen (BSH) gesorgt. Der BSH ist hervorgegangen aus der Bundesarbeitsgemeinschaft studierender Reservisten und agiert als eine Vorfeldorganisation der Bundeswehr an den Hochschulen. Eingeladen für den Vortrag war der ehemalige Fallschirmspringer Johannes Clair. Die Aktivist_innen protestierten mit ihrer Aktion gegen das Vordringen der Bundeswehr in den universitären Raum. Es war bereits die zweite Veranstaltung des BSH in diesem Jahr in Göttingen, die durch Proteste verhindert wurde.

13. May 2013

München | Antimilitaristischer Stadtspaziergang

Am Freitag den 12.05.2013 fand ein antimilitaristischer Stadteilspaziergang im Rahmen des BUKO 35 statt, an dem sich ca. 100 Menschen beteiligten. Den ersten Besuch erhielt der “Kameradenkreis der Gebirgsjäger e.V.”. Das Büro befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Eine Welt Hauses (dort tagte der diesjährige BUKO - Bundeskongress Internationalismus). Hier wurde ein kurzer Redebeitrag verlesen und die Außenfassade, sowie der Hof mit Plakaten, gesprühten Parolen und Aufklebern verschönert. Weiter ging es zur “Unternehmensberatung und Softwareentwicklung H&D GmbH” in der Martin-Greif-Str. 1. Auf den Weg dorthin wurden antimilitaristische Aufkleber verklebt und plakatiert. Am zweiten Ziel angekommen wurde der Eingangsbereich symbolisch mit Absperrband gesperrt, plakatiert und ein weiterer Redebeitrag vorgetragen. Weiter ging es zur “art of personal tranfer” im Bavariaring 8, einem Geschäftsbereich von Cassidian. Dieser wurde ebenfalls mit Absperrband versehen und der Besuch endete mit hinterlassen Aufklebern, Plakaten und einem kurzen, informativen Redebeitrag. Abschließend ging es noch zur Bavaria, wo ein letzter Beitrag mit einem historischen Bezug zum damaligen Ausgangspunkt der Münchner Räterepublik vorgetragen wurde.

12. May 2013

Freiburg | Protest gegen Bundeswehr auf der Messe Horizon

Auf der Messe „Horizon – die Messe für Studium und Abiturientenausbildung“ präsentierte sich die Bundeswehr als eine Karriereoption für viele junge AbiturientInnen. Dies nahmen einige AktivistInnen zum Anlass des Protests und verteilten abermals einige hundert Schnipsel mit der Aufschrift „Krieg beginnt hier“ rund um den Stand. Das Werbematerial und Bewerbungsbögen wurden kurzerhand an anderer Stelle zwischengelagert und Flyer verteilt ...

4. May 2013

Stuttgart | erster antimil. Stadtrundgang

Am Samstag, den 04. Mai 2013 fand in Stuttgart der erste antimilitaristische Stadtrundgang statt. Trotz des Regens fanden sich um 15:00 Uhr 23 interessierte TeilneherInnen zusammen um der Einladung des Offenen Treffens gegen Krieg und Militarisierung zufolgen. Nach der Begrüßung am Karlsplatz zogen die TeilnehmerInnen von Station zu Station durch Stuttgart. An verschiedenen Orten, Firmen und Einrichtungen von denen Kriege ausgehen, Werbung für Kriege verbreitet wird, für Kriege geforscht wird, an Kriegen profitiert wird oder eine Kooperation mit dem deutschen Militär vorangetrieben wird, wurde halt gemacht.

4. May 2013

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