Werbung/Rekrutierung

Seit geraumer Zeit stiften AntimilitaristInnen und FriedensaktivistInnen Unruhe bei Reklame-Einsätzen der Bundeswehr. Ihr Schwerpunkt sind die Rekrutierungsveranstaltungen der Bundeswehr an Arbeitsagenturen, Messen, Schulen und Universitäten, sowie Konzerten der Bundeswehr-Musikkorps. Zielsetzung ist es, die Bundeswehr in ihrem Streben nach mehr gesellschaftlicher Akzeptanz bei ihrer Selbstinszenierung im öffentlichen Raum anzugreifen. Das Motto: Wer die Öffentlichkeit sucht, muss sie auch ertragen!

Bundeswehr-Reklame-Einsätze 2012 (3.Quartal)

Chronik

Bremen | antimil Empfang für Bundeswehr an Gymnasium

Am heutigen Donnerstag (19. Sept.) soll im Kippenberg-Gymnasium in Schwachhausen (Bremen) mit einem Infostand der Bundeswehr im Rahmen einer Berufsmesse Werbung für die Bundeswehr gemacht werden. Um das Werben fürs Sterben und eine fortschleichende Militarisierung der Gesellschaft nicht unkommentiert zu lassen, wurden zuvor an einigen Wänden der Schule antimilitaristische Statements angebracht.

War starts here!

19. September 2013

Heilbronn | Bundeswehr Big Band Konzert in Wüstenrot gestört

Am 19. September 2013 veranstaltete die Gemeinde Wüstenrot unter dem Motto „Sich und der Gemeinde etwas Gutes tun“ ein Konzert mit der Bundeswehr Big Band.

19. September 2013

Dortmund | Unsere Kinder KRIEGt ihr nicht! BW-Infotruck besetzt

"Unsere Kinder kriegt ihr nicht!" unter diesem Motto und in aller Klarheit blockierten LISA Frauen aus NRW den Truck für eine Zeit. Ein undurchsichtiges Gewirr aus Wollfäden ziert den Treppenaufgang zum Truck. Vor dem Truck sorgt ein "Die-In" für Aufmerksamkeit.

17. September 2013

Lüneburg | Proteste gegen Bundeswehrkonzert

Am 12. September 2013 spielte das „Heeresmusikkorps 1“ in der Lüneburger St. Johanniskirche. Die Soldaten gastierten dort, um ein „Benefizkonzert“ für den örtlichen Lions-Club zu spielen. Gegen diese Form der Kriegspropaganda protestierten mehrere Menschen vor und in der Kirche.

12. September 2013

Lübeck | Kein Werben fürs Sterben! bei BW-Roadshow

Kein Werben fürs Sterben! Nicht in Lübeck und auch nicht andernorts! – unter diesem Motto protestierte die Lübecker LINKE gegen die Bundeswehr-Road-Show, welche zur Akquirierung zukünftiger Soldaten auf dem Marktplatz in Lübeck Station machte. Aus Protest gegen diese Bundeswehrwerbung legten sich Aktivisten in „blutverschmierten“ eingefärbten Overalls als symbolische Todesopfer auf den Marktplatz und erzeugten viel Aufmerksamkeit und jede Menge Zustimmung von Einheimischen und Gästen Lübecks.

20. August 2013

Lüneburg | Protest gegen Bundeswehrkonzert

Am gestrigen Abend (20. August 2013) spielte das Heeresmusikkorps 1 aus Hannover im Theater Lüneburg. Antimilitarist_innen nutzten diese miese Propagandashow, um gegen Militarismus, Krieg und die Bundeswehr zu protestieren. Unter dem Motto "War starts here - let´s stop it here!" trafen sich mehrere Menschen mit Transparenten und Flugblättern vor dem Theater.
Zum Ende der Aktion nervte dann noch die Polizei und nahm die Personalien von zwei Menschen auf.

20. August 2013

Hannover | Krieg beginnt hier! - Einwohnermeldeamt besetzt

Heute haben ca. 10 Antimilitarist_innen der Kampagne Wir. Dienen. Deutschland. Nicht. das Dach des Einwohnermeldeamtes in Hannover-Mitte besetzt. Die Aktivist_innen protestierten mit dieser Aktion gegen die Datenweitergabe der Behörde an die Bundeswehr. Derzeit ist es so, dass die Ämter dazu verpflichtet sind alle Daten von 17-Jährigen an die Bundeswehr weiterzugeben, damit diese gezielt Heranwachsende mit Werbung bombardieren kann.

1. August 2013

Berlin | Bundeswehrgelöbnis ruft Blutbad hervor

GelöbNIX: Berliner Antimilitarist_innen haben heute aus Protest gegen das Bundeswehrgelöbnis ein "Blutbad" angerichtet. Die satirische Performance führte die künftigen Aufgaben der Bundeswehrrekruten vor Augen.

20. Juli 2013

Berufsbildungsmesse der Stadt Bochum entmiliarisiert !

Nach dem Eklat auf der Berufsbildungsmesse Ruhrgebiet im letzten Jahr macht die Stadt Bochum nun einen Rückzieher. In diesem Jahr wird die Bundeswehr keinen Werbestand auf der Messe haben. Dies wurde gestern im Jugendhilfeausschuss des Rates mitgeteilt. Die Linksfraktion hatte das Thema mit einer Anfrage auf die Tagesordnung gesetzt. Als Grund für die Entmilitarisierung der Messe wurde genannt, dass die Stadt Herne eine Beschlusslage habe, die Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen ablehnt. Die Stadt Herne könne deshalb nicht weiter Mitveranstalterin der Messe sein, wenn dort die Bundeswehr Werbung betreibt.

4. Juli 2013

Hamburg | Protest bei Bundeswehr Besuch im BIZ

Der Einladung zur Veranstaltung ins Hamburger BIZ am 25. Juni folgten etwa 20 überwiegend junge Männer, die z.T. laut eigener Auskunft von ihren ArbeitsvermittlerInnen der Agentur für Arbeit und der Jobcenter dazu aufgefordert worden sind. In den Räumlichkeiten des BIZ hingen zahlreiche Werbeplakate (s. Foto). Das Bündnis „Bildung ohne Bundeswehr (BoB)“ verteilte vor den Eingängen des BIZ Flyer, um die BesucherInnen vor der Veranstaltung über die Folgen eines Dienstes bei der Bundeswehr für sich und für die Menschen, die von Kriegen betroffen sind, zu informieren.

25. Juni 2013

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