Traditionspflege

Chronik

Stuttgart | Gelöbnix – Kein Werben fürs Sterben!

Massive Störungen des öffentlichen Gelöbnis. Die Bundeswehr versuchte zum ersten Mal seit 1999 wieder in Stuttgart ein Gelöbnis zu feiern. Dank der großen Protesten damals mied die Bundeswehr 11 Jahre Stuttgart. Heute gab es von etwa 1000 GegnerInnen lautstarke und vehemente Proteste. Nein zur Normalisierung von Krieg! Nein zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr! Nein zu öffentlichen Gelöbnissen! Für eine Welt ohne Krieg!

30. Juli 2010

Oldenburg | Kriegerdenkmal geteert und gefedert

Unbekannte haben die sogenannte Artillerie-Ehrenhalle an der Ofener Straße geteert und gefedert. Die Täter beschmierten das Gebäude, die offene Halle und die daneben befindlichen Gedenksteine mit Teerfarbe und bewarfen sie mit Federn. Wie erst jetzt bekannt wurde, spielte sich der Vorfall in der Nacht zu Freitag ab. Bei der NWZ  ging ein Bekennerschreiben ein.

26. Juli 2010

Berlin | Keine organisierten GELÖBNIX-Proteste 2010

GelöbNIX-Proteste in organisierter Form wird es in diesem Jahr, soweit wir wissen, nicht geben. Wir zumindest verzichten darauf. Das mag irritieren, schienen die GelöbNIX-Demos doch eine antimilitaristische Tradition zu sein. Wir können nicht für andere Gruppen reden, wollen aber einige Stichworte nennen, um unsere Haltung zu erklären. Die 70-Prozent-Mehrheiten, die sich in Umfragen gegen den Afghanistan-Krieg aussprechen, zeigen sich nicht auf der Straße.

20. Juli 2010

Münster | Zapfnix: Vuvuzelas gegen Marschmusik

Den eigentlich geplanten Zapfenstreich hat das Lufttransportkommando der Bundeswehr bereits abgesagt. Friedensaktivisten hatten zum Protest »Gegen Militärspektakel und Auslandseinsätze« aufgerufen. Rund 250 Demonstranten kamen und brachten Trommeln, Trillerpfeifen und die von der Fußball-Weltmeisterschaft bekannten Vuvuzelas mit, um die Veranstaltung zu stören.

30. Juni 2010

Hannover | VIP-Bereich vor Sommerbiwak der BW abgebrannt

Wie den lokalen Hannoverschen Zeitungen zu entnehmen ist, gab es in der Nacht zu Dienstag einen Brandanschlag auf den Rosenpavillon im Stadtpark. Dieser wurde während des Sommerbiwaks, einem Gartenfest der 1. Panzerdivision, als VIP-Bereich genutzt. Laut der bürgerlichen Presse fanden die Ermittler vor Ort ein Schreiben. „Der Inhalt deutet darauf hin, dass der oder die Täter aus der linken Szene stammen könnten“, sagte ein Polizeisprecher.

22. Juni 2010

Bremen | mobiles Deserteursdenkmal

Bremen hat sein Denkmal „Dem unbekannten Deserteur“ seit 1986, das in jenem Jahre von der Gruppe „Reservisten verweigern sich“ im Foyer des Gustav-Heinemann- Bürgerhauses aufgestellt wurde. Nun bekam „Der unbekannte Deserteur“ von einem zweiten Denkmal Besuch! Seit dem 17. Mai steht im Foyer auch das vom Aktionskünstler Joachim „Bommel“ Fischer geschaffene mobile Deserteursmahnmal. Im Rahmen der zweiten Denkmals-Aufstellung gab es eine kleine Feierstunde mit anschließender Diskussion.

17. May 2010

Müllheim| Aufmarsch der Deutsch-Franz. Brigade abgesagt!

Der geplante Appell der Deutsch Französischen Brigade am 15. Mai im Innenhof des Markgräfler Museums wird nicht stattfinden. Dies bestätigte der persönliche Referent des Müllheimer Bürgermeisters gegenüber dem Friedensrat Markgräflerland. Dies sei auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Müllheim so bekannt gegeben worden.

15. May 2010

Kiel | blutiges Soldaten-Ehrenmal

"In der Nacht des 10. Mais auf den 11. haben wir das Ehrenmal für die gefallenen Soldaten beider Weltkriege auf dem Nordfriedhof in Kiel mit roter Farbe bluten lassen. Dieses Zeichen gegen den Militarismus und gegen den Kult gefallene Mörder zu achten und zu ehren haben wir gesetzt, weil wir die aktuelle Situation in der sich die Bundesrepublik Deutschland wieder in Kriege stürzt und wir uns noch immer von Faschisten und Faschistinnen bedroht fühlen, verändern wollen.

10. May 2010

Bremen | antimilitaristisches reclaim the streets

Am Freitag, 7.Mai, fand in Bremen mal wieder eine Reclaim the streets statt. Im Rahmen der Veranstaltungswoche zum 6. Mai 1980 trafen sich die AktivistInnen mit musikalischer Untermalung am Kriegerdenkmal in den Wallanlagen hinter der Kunsthalle. Später ging es dann in Kleingruppen weiter zum Marktplatz, wo es eine inszenierte Schlacht mit Panzern, Holzgewehren, Spielzeuggranaten und -​raketen gab … (Bericht)

7. May 2010

Bremen | Farbe auf Wehrmachtsdenkmal

Im Vorfeld des 8. Mai, dem Jahrestag der Kapitulation der deutschen Wehrmacht im 2. Weltkrieg und damit der Befreiung vom Faschismus, haben antifaschistische Aktivist_innen einen „Anschlag“ mit roter Farbe auf das Soldatendenkmal in der Waller Heerstraße in Bremen-Walle verübt. (Bericht)

7. May 2010

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