Schule

Spätestens mit der Unterzeichnung sogenannter "Kooperationsvereinbarungen" zwischen den Bildungsministerien der Länder Sachsen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern sowie dem Saarland und der Bundeswehr drängt öffentlich ins Bewußtsein, dass die Bundeswehr in den Schulen ihren Nachwuchs rekrutiert. Doch: Militär hat in der Schule nichts zu suchen! Bundesweit regt sich Widerstand, mehrere Schulen haben bereits per Schulkonfrenz-Beschluss jegliche Zusammenarbeit abgelehnt (...) (Schule ohne Militär)

Chronik

Heppenheim | 1.Schule: Schule ohne Bundeswehr

"Die Martin Buber Schule wünscht kein Unterrichten und keine Besetzung von Unterrichtsinhalten durch Bundeswehroffiziere. Insbesondere darf keine Anwerbung von SchülerInnen betrieben und das Kollegium keinesfalls verstärkt belastet werden."

Einstimmiger Beschluss der Gesamtkonferenz der Martin-Buber-Schule Heppenheim vom 01.12.2010

1. December 2010

Bargteheide | Aktionen gegen BW-Auftritt bei Jobbörse

Antimilitarist_Innen hatten sich eingefunden um als tote Soldaten verkleidet Flyer der DFG-VK zu verteilen und über den „Beruf“ als Soldat aufzuklären. Erfolgreich konnten so über 300 Flyer an die Schüler verteilt werden.

Den Aktivist_Innen wurde durch die Schulleitung ein Hausverbot erteilt und somit konnte nur noch abseits der Gebäude Infomaterial verteilt werden. Gleichzeitig wurde demonstriert, wie blutig das Geschäft ist, dem die Bundeswehr nachgeht.

18. November 2010

München | Bundeswehrwerbung massiv gestört

Nervosität am Bundeswehrwerbestand auf der "Einstieg Abi"-Messe. Am 12. und 13.11.2010 fand die "Einstieg Abi"-Messe im Münchner Messegelände M.O.C. Statt. Angehende Abiturient_innen und Lehrkräfte konnten sich über Ausbildungen, Studium und andere Möglichkeiten des Berufseinstieges informieren. Zu den zahlreichen Ausstellern zählte unter anderem auch die Bundeswehr.

12. November 2010

Mörfelden | Protestbrief an Bertha-von-Suttner Schulleiterin

"Es ist für uns unverständlich und verantwortungslos, dass Sie als Leiterin einer Schule, junge Menschen, die Sie auf ihrem Weg des Lernens fürs Leben begleiten sollten, bei der Ausbildungs-Börse im vergangenen Monat mit Werbung für die Bundeswehr konfrontierten. Die jungen Menschen sollen Anregungen für ihre Berufswahl bekommen. Und Sie lassen ihnen als möglichen Beruf mit dem Slogan „Karriere mit Zukunft“ den Weg in den Tod anbieten.

24. Oktober 2010

Lübeck | Protestdemo gegen Karrieretruck an Berufsschule

In der Zeit vom 25.10. bis 28.10. will die Bundeswehr mit ihrem „Karrieretruck“ an den Lübecker berufsbildenden Schulen für sich werben. Da die Bundeswehr sich momentan im Umbau zu einer global operierenden Freiwilligenarmee befindet, ist sie besonders darauf angewiesen, auf junge Menschen als attraktiver Arbeitgeber zu wirken.

22. Oktober 2010

Köln | Militärfreie Zone in der Fußgängerzone abgesperrt

Bundswehr raus aus den Schulen! - Mit Flatterband haben rund 30 SchülerInnen am Einkaufs-Samstag ein Stück von Kölns belebtester Fußgängerzone abgeriegelt und zur Militärfreien Zone erklärt. Mit einem öffentlichen Beispielunterricht wurden Widerstandsmöglichkeiten beim Besuch eines Bundeswehroffiziers an der Schule „vorgespielt“.

2. Oktober 2010

Mörfelden | Keine Bundeswehr in der Bertha-von-Suttner-Schule!

Die DKP/Linke Liste hat am Freitag gegen die Beteiligung der Bundeswehr an der Ausbildungsbörse in der Bertha-von-Suttner-Schule protestiert. Vor dem Stand der Bundeswehr verteilte die DKP/LL kurzzeitig Flugblätter, ehe die Schulleiterin von ihrem Hausrecht Gebrauch machte und die Demonstranten des Geländes verwies.

1. Oktober 2010

Köln | Blutbeutel gegen Schulbesuch der Bundeswehr

"Nicht werfen!“ Die Notrationen Blut für SoldatInnen fanden bei den SchülerInnen reißenden Absatz.
Jedes Jahr zum Schuljahresanfang findet an der Edith-Stein-Realschule ein "Berufsorientierungstag" für die Jahrgangsstufen 9 und 10 statt. Dabei stellen Vertreter/Innen verschiedener Berufssparten ihre Ausbildungsberufe vor - in diesem Jahr wurde als ein möglicher Ausbilder auch die Bundeswehr eingeladen, um die Schüler/Innen über eine mögliche Ausbildung zu informieren.

10. September 2010

Berlin | erneut „Schule ohne Militär“ gefordert

Für das Bündnis „Schule ohne Militär“ gab es bereits heute erneut Anlaß, aktiv zu werden. Unter dem Motto »Wir wollen der Bundeswehr nicht das Feld überlassen« protestierten am Montag Schülerinnen und Schüler vor der Alfred-Wegener-Oberschule in Berlin-Dahlem. Dort unterrichteten an dem Tag Wehrdienstberatungsoffiziere vier zehnte Klassen im Fach Arbeitslehre.

28. Juni 2010

Berlin | Schule ohne Militär

Berlin. Kriegsgegner mußten draußen bleiben, als Offiziere am Donnerstag in Berlin-Marzahn bei den Berufsorientierungstagen am Melanchthon-Gymnasium auftraten. Knapp 30 Jugendliche waren dem Aufruf des Bündnisses »Schule ohne Militär« gefolgt, um gegen die Bundeswehr zu protestieren.

24. Juni 2010

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