Schule

Spätestens mit der Unterzeichnung sogenannter "Kooperationsvereinbarungen" zwischen den Bildungsministerien der Länder Sachsen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Baden-Würtemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern sowie dem Saarland und der Bundeswehr drängt öffentlich ins Bewußtsein, dass die Bundeswehr in den Schulen ihren Nachwuchs rekrutiert. Doch: Militär hat in der Schule nichts zu suchen! Bundesweit regt sich Widerstand, mehrere Schulen haben bereits per Schulkonfrenz-Beschluss jegliche Zusammenarbeit abgelehnt (...) (Schule ohne Militär)

Chronik

Darmstadt | Tagung gegen die Militarisierung der Jugend

Gemeinsam mit deutschen Partnerorganisationen organisiert die War Resisters' International eine internationale Fachtagung Gegen die Militarisierung der Jugend, die auch von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt wird.

8. Juni 2012 bis 10. Juni 2012

Darmstadt | 5. Schule einstimmig zur Bundeswehrfreien Zone erklärt

Zusammen mit Mitschüler Thomas Stanke (auch im Arbeitskreis Schule ohne Bundeswehr) und Schulleiterin Siglinde Lischka stellte Klara Lesch gestern den am 24. Mai von der Schulkonferenz einstimmig gefassten Entscheidung vor, „jegliche Zusammenarbeit mit der Bundeswehr abzulehnen“, wie es in der Schriftfassung des Beschlusses heißt.

31. May 2012

Köln | Antimilitaristische Fahrradtour – Krieg beginnt hier

Wer wissen will, wo in dieser Stadt Krieg vorbereitet wird, sollte an der ersten geführten antimilitaristischen Fahrrad-Tour teilnehmen. Nicht Soldatenfriedhof, Kriegerdenkmal oder Bundeswehrkaserne steuern wir an, sondern einige Orte in Köln, deren Geschäfte und Projekte zivil daherkommen, in Wirklichkeit aber Krieg vorbereiten und unterstützen, wo am Krieg verdient wird.

5. May 2012

Stuttgart | Wi(e)der deutsches Militär auf Bildungsmesse!

Rund ein Dutzend AntimilitaristInnen zeigten auch heute ihren Unmut und ihr Missfallen gegen die Präsenz des deutschen Militärs auf der so genannten Stuzubi Messe.

21. April 2012

Stuttgart | Proteste auf der Bildungsmesse Horizon im Haus der Wirtschaft

10 AktivistInnen versammelten sich vor dem Bundeswehrstand im Messegebäude, entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Töten und getötet werden ist keine Perspektive, Bundeswehr raus aus den Bildungsmessen“, um damit deutlich zu machen, dass die Bundeswehr kein gewöhnlicher Arbeitgeber ist. Dazu legten sich einige AktivistInnen, verdeckt mit „blutverschmierten“ Tüchern, um den Militärwerbestand.

24. March 2012

Vill.-Schwenningen | Bundeswehr auf der Messe „Jobs for Future“

Heute waren AntimilaristInnen aus Villingen-Schwenningen auf der Messe "Jobs for Future" in VS-Schwenningen vor dem dortigen Stand der Bundeswehr präsent um gegen Krieg und Militarismus zu protestieren. Es wurden Parolen gerufen, thematische Broschüren an MessebesucherInnen verteilt und ein Transparent entrollt.

23. March 2012

Düsseldorf | Perspektiv- und Aktionskonferenz "Es lernt sich besser ohne Helm"

Die Diskussion um die Bundeswehr-Werbung an Schulen und darüber hinaus hat im letzten Jahr auf breiter Ebene stattgefunden. An Schulen, bei den Schülervertretungen, in der Friedens- und antimilitaristischen Bewegung, in Jugendorganisationen, in der GEW und anderen Gewerkschaften, im Landesjugendring, in Parteien, in kirchlichen Organisationen und auch im Landtag wurde darüber debattiert.

17. March 2012

München | Putzaktion bei den „Azubi- und Studientagen“

Nach Puztaktionen, bei denen Kriegspropaganda entsorgt wurde, Verteilung von Informationsflyern und vereinzelten Gesprächen mit Eltern und interessierten SchülerInnen, hörte man nur noch ein verzweifeltes „nicht schon wieder“, vom Veranstaltungsleiter, als erneut AntimilitaristInnen mit einem Transparent (Deutschland führt Krieg - Desertiere!Sabotiere!Blockiere!) den Bundeswehrstand kurzzeitig blockierten.

17. March 2012

„Kiel ist Kriegsgebiet“ - Protest gegen BW am Berufsbildungszentrum

Noch vor Ankunft des Bundeswehrtrucks und vor Unterrichtsbeginn am Berufsbildungszentrum Kiel Gaarden verteilten Antimilitarist_innen Flugblätter gegen die nahende Bundeswehrreklame. Nach etwa einer halben Stunde war offenbar auch die Schulleitung auf die laufende Aktion aufmerksam geworden, wodurch sich der hysterische und latent handgreifliche stellvertretende Schulleiter veranlasst sah, erfolglos die Aktivist_innen abzufotografieren und einzuschüchtern.

20. Februar 2012

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