Repression

Chronik

Berlin | Farbe und Glasbruch für Santander

Zwei Anschläge auf Santander Bank für Solidarität und gegen Knast und Kriegsgeräte. In Berlin wurden die Scheiben der Santanderfiliale, die der Jungstraße (Frankfurter Allee) zugewandt waren, wurden zerstört und die Filiale an der Pankstraße mit Farbe markiert.

15. May 2014

Einstellung von GÜZ-Verfahren in Strausberg

Weil ihnen vorgeworfen wird, unbefugt Militärgelände in der Altmark betreten zu haben, standen mehrere Aktivist_innen in Strausberg vor Gericht. Hintergrund: Im Sommer 2012 fand in der Altmark das war-starts-here-Camp statt. Um darauf hinzuweisen, dass die weltweit geführten Kriege der Bundeswehr um Rohstoffe, Macht und Einfluss ihren Ursprung mitten in Deutschland nehmen, protestierten Antimilitarist_innen in direkter Nähe zum Gefechtsübungszentrum Altmark (GÜZ).

16. December 2013

Husum | Alle Verfahren nach antimilitaristischer Gleisblockade eingestellt

Das Amtsgericht Husum hat nach über 5 Jahren die letzten Strafverfahren nach einer spektakulären Protestaktion im Jahr 2008 eingestellt. Damals verzögerte sich ein Militärtransport des Husumer Flugabwehrraketengeschwader 1, das aktuell u.a. in der Türkei eingesetzt ist, auf dem Weg zu einen Manöver der NATO-Response-Force um mehrere Stunden.

13. December 2013

Stadthagen | Urteil gegen Antimilitaristen wegen hüstelnder Soldaten

Am 3. Dezember fand vor dem Amtsgericht Stadthagen ein Prozess gegen zwei Antimilitaristen statt, die 3 Soldaten zum Husten gebracht haben sollen. Das Ergebnis: 4 Monate Knast auf 2 Jahre Bewährung plus 600,- Euro Strafe, sowie 120 Stunden Zwangsarbeit.

3. December 2013

Berlin | 20.000 fordern Aufhebung des PKK Verbots

Am Samstag den 16.11.13 versammelten sich bis zu 20.000 Menschen zur Demonstration gegen das Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans PKK. Es wurde eine entschlossene aber friedliche Demonstration unter den Fahnen vieler Linker Organisationen aus Deutschland der Türkei und allen Teilen Kurdistans

16. November 2013

Blockade vor Amtssitz von Militärkommandeur | Bradley Manning drohen 154 Jahre

Dem Whistleblower Bradley Manning droht lebenslange Haft, sollte das US-Militärgericht in Ford Meade dem Strafantrag der Anklage folgen. Der Urteilsspruch scheint unmittelbar bevorzustehen, danach wird in weiteren Prozeßterminen das Strafmaß verhandelt und verkündet. »Freiheit für Bradley Manning« forderten am Samstag Tausende Menschen in vierzig Städten weltweit.

26. Juli 2013

Berlin | Obama-Besuch Fight war, racism and repression

Am 18. und 19. Juni kommt US-Präsident Barack Obama zu einem Staatsbesuch nach Berlin, um sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck zu treffen. Auf dem Arbeitstreffen werden mehrere bilaterale und globale Fragen diskutiert. Barack Obama wurde 2008 zum Präsident der USA gewählt. Für viele Menschen weckte dies Hoffnungen, dass sich die US-Regierungspolitik mit ihm ändern würde. Diese Erwartungen wurden schnell enttäuscht, denn bis heute hat sich die US-Politik überhaupt nicht verändert. Sie ist weiterhin von Krieg, Repression, Rassismus und Sozialabbau geprägt. Wir nehmen diesen Staatsbesuch zum Anlass, um unsere Kritik gegen die aggressive imperialistische Politik der USA, der BRD, der Nato und der Europäischen Union auf die Straße zu tragen.

17. Juni 2013

Juristischer Sieg für Gleisblockierende in Husum

In einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung zwischen der Nord-Ostsee-Bahn und vier antimilitaristischen Aktivist_innen hat das Amtsgericht Husum die Forderungen des Bahnunternehmens weitgehend zurückgewiesen.

14. Juni 2013

Solidaritätsaktion für Bradley Manning im Hambacher Forst

Anläßlich des Militärgerichtsverfahrens um die Veröffentlichung der Kriegstagebücher auf Wikileaks haben Umweltaktivist_innen von den Protesten gegen den Braunkohletagebau im Hambacher Forst heute an der amerikanischen Militärpräsenz in der Nähe unseres Widerstandsdorfs ein Solidaritätstransparent für den Angeklagten Bradley Manning angebracht.

10. Juni 2013

Bonn | Rufmord an einem Mörder ?

Stundenlange Verhöre, psychische Druckmittel und Hausdurchsuchung - Wie sich der Staat vor Plakatierern schützen muss Am Morgen des 5. Juni ist es in Bonn zu einer Verhöraktion des Staatsschutzes und zu einer illegalen Hausdurchsuchung bei unserer Genossin, der jungen Antimilitaristin Anne gekommen. Sie hatte Plakate der Antikapitalistischen Aktion Bonn geklebt, auf denen der Urheber des Kundus-Massakers, Bundeswehrgeneral Klein, als Mörder bezeichnet und eine Belohnung auf Infos zu seinem Wohnort ausgesetzt wird. Beim Kleben wurde sie festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt, dem Staatsschutz überführt und die ganze Nacht hindurch von drei männlichen Beamten verhört, illegal und ohne Anwalt..

5. Juni 2013

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