Kriegsindustrie

Chronik

Kassel entrüsten: Fehler bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft

August Bode hat bereits im Ersten Weltkrieg deutsche Panzer bauen lassen und auch heute noch produziere die Firma Kraus-Maffei Wegmann Panzer, die – wie aktuell heiß diskutiert – zum Beispiel nach Saudi-Arabien exportiert werden sollen. Bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft müsse es sich insofern ganz offensichtlich um einen Fehler gehandelt haben.

17. Juni 2012

Hannover | Krieg beginnt hier – Für ein entmilitarisiertes Hannover!

»Was wir hier sabotieren, kann woanders keinen Schaden anrichten«, heißt es in einem namentlich nicht gezeichneten Bekennerschreiben, das junge Welt am Donnerstag erreichte (siehe unten). Insgesamt 13 Fahrzeuge, darunter sechs Lastwagen und drei Kleintransporter, standen auf dem Gelände des Versorgungszentrums am Alten Flughafen am frühen Mittwoch morgen in Flammen. Ersten Schätzungen der Einsatzkräfte zufolge entstand ein Schaden von 600000 Euro, Verletzte gab es keine.

6. Juni 2012

„Aufrüsten. Absahnen“ - Beilage der Zeit bewirbt Waffensupermarkt

Ungewöhnliche Amnesty-Aktion: "Für Kinderhände leicht zu bedienen", weit verbreitet in Mexiko, made in Germany. Für 1499 Euro verkauft der „Waffensupermarkt“ das deutsche Schnellfeuergewehr G 36. Daneben wird ein „Schützenpanzer VAB“ angeboten, 699 000 Euro, „Schluss mit lästigen Demonstranten“.

31. May 2012

FFM | IPPNW bei Aktionärsversammlung der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank finanziert 13 internationale Unternehmen, die Atomwaffensysteme entwickeln und produzieren. Das kritisiert der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim heute auf der Aktionärsversammlung der Deutschen Bank und appelliert an den Vorstand, die Beteiligungen an atomarer Bewaffnung aufzugeben.

31. May 2012

Wendland | U-Bahnhalt eröffnet – Direktverbindung zum Gefechtsübungszentrum Altmark

Der U-Bahnhof Schnöggersburg ist Teil einer im Bau befindlichen Kulissenstadt auf dem modernsten Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Europas. Hier trainiert Militär und Polizei den Häuserkampf. Hier wird Krieg – auch im zivilen Raum – geübt und vorbereitet.

24. May 2012

Hamburg | zahlreiche antimil. Aktionen beim Hafengeburtstag

Seit Jahren wird gegen die Teilnahme deutscher und anderer Kriegsmarinen am Hamburger Hafengeburtstag protestiert. Nicht nur weil Hightech-Kriegsgeräte zu Showzwecken genutzt und damit verharmlost werden, sondern auch, weil solche Auftritte bei zivilen Anlässen ein Konzept verfolgen: Akzeptanz für Militär und Militarismus und für die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr zu schaffen.

13. May 2012

Köln | Antimilitaristische Fahrradtour – Krieg beginnt hier

Wer wissen will, wo in dieser Stadt Krieg vorbereitet wird, sollte an der ersten geführten antimilitaristischen Fahrrad-Tour teilnehmen. Nicht Soldatenfriedhof, Kriegerdenkmal oder Bundeswehrkaserne steuern wir an, sondern einige Orte in Köln, deren Geschäfte und Projekte zivil daherkommen, in Wirklichkeit aber Krieg vorbereiten und unterstützen, wo am Krieg verdient wird.

5. May 2012

Hamburg | Brennende Telekom Autos

laut firmen-website: als "der ideale partner für streitkräfte und die wehrtechnische industrie" ist t-systems seit über 30 jahren für die kommunikationstechnik der bundeswehr zuständig und betreut dabei sowohl das telefonnetz der bundeswehr mit fast 3500 anschlüssen als auch die militärische satellitenkommunikation. auch glasfaserverkabelung in kriegsschiffen und information- und kommunikationstechnische angebote für den waffeneinsatz gehören in das angebot des konzerns.

3. May 2012

Ostern in Bonn – Militärverlag einfärben

Ostermontag wurde der Hauptsitz der Mönch Verlagsgesellschaft in der Heilsbachstr. 26 in Bonn im Erdgeschoss großflächig mit „WAR STARTS HERE!“ bemalt und in den oberen Stockwerken mit Farbeiern beworfen. Der international publizierende Verlag am Fuß der Hardthöhe steht dem Noch-Verteidigungsministerium nicht nur räumlich nahe.

9. April 2012

NATO GAME OVER – War starts here: Hunderte erstürmen NATO-Hauptquartier

Etwa 800 Friedensaktivisten aus mehr als zehn europäischen Ländern beteiligten sich heute an einer gewaltfreien Intervention des NATO-Hauptquartier Brüssel. Dabei versuchten etwa 500 Menschen in das NATO-Quartier zu gelangen. Zwanzig Demonstranten gelang es, direkt in den militärischen Bereich vorzudringen.

1. April 2012

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