Kriegsindustrie

Chronik

Hamburg | Kriegstreiber markiert und sabotiert

Antimilitaristische Aktionswochen vor dem Antikriegstag in Hamburg 20.8.-1.9.2012
x brennender Fahrzeugpark bei Kriegsschiffausrüster
x Siemens-Kfz tiefergelegt und Scheiben eingeschlagen
x Farbe am Haus des Vorstands von EULER/HERMES-Versicherungen
x Häuser von Mitgliedern des FREUNDESKREIS AUSBILDUNG AUSLÄNDISCHER OFFIZIERE an der Führungsakademie mit Farbe beworfen

20. August 2012

Flensburg: Proteste gegen Bundeswehr bei den Nautics

Als innovativer Arbeitgeber und kinderfreundlich, als Abenteuerclub und Friedensbringer, also insgesamt gewohnt verlogen präsentierte sich die Bundeswehr im Rahmen der Flensburger Nautics am Ostufer der Förde. Antimilitarist_innen protestierten mit Kreide, Transparent und Flugblättern. Gut sichtbar weist ein Schild auf den Beginn des Hausrechtsbereichs der Bundeswehr hin, die sich nicht auf öffentlichem Raum, sondern auf Privatgelände hinter Zäunen der Öffentlichkeit präsentiert.

18. August 2012

Husum | Antimil-Protestcamp „Militarismus jetzt stoppen!“

Von Abrüstung keine Spur: Durch die Bundeswehrreform wird der Militärstandort Husum für die Logistik der deutschen Kriegseinsätze in aller Welt noch wichtiger. Um deutlich zu machen, dass nicht alle Menschen zustimmen, wurde vor der Fliegerhorstkaserne in Husum ein Protestcamp errichtet.

9. August 2012 bis 12. August 2012

Radtour gegen Rüstungsbetriebe am Bodensee

Mitglieder der Deutschen Friedensgesellschaft haben am Dienstag in der Bodenseeregion demonstriert. Die Proteste mit Fahrrädern richteten sich gegen Firmen, die am Panzerbau Leopard II beteiligt sind oder andere Rüstungsgüter produzieren, unter anderem gegen MTU, DIEHL Überlingen, CASSIDIAN (EADS) und ZF Friedrichshafen. Die Fahrt geht noch weiter, denn die Region um den Bodensee ist das Zentrum deutscher Waffenproduktion.

7. August 2012

Atomwaffen Abschaffen! - Gedenken an Hiroshima

In etwa 60 Veranstaltungen erinnern Friedensgruppen an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor nunmehr 67 Jahren und fordern den Abzug der als Relikte des Kalten Krieges in der Bundesrepublik, der Türkei, Italien, Niederlande und Belgien verbliebenen US-Atombomben und die weltweite Ächtung der Atomwaffen durch eine Nuklearwaffenkonvention.

6. August 2012

München | Mahnwache Stoppt den Panzerexport nach Saudi-Arabien!

Die Krauss-Maffei Wegmann GmbH & CoKG (KMW) will 200 bis 600 „Leopard-2“ Kampfpanzer an die Diktatoren in Saudi-Arabien verkaufen. Voraussichtlich werden die Panzer bei KMW in München-Allach, Krauss-Maffei-Straße, zusammengebaut. Die Bundesregierung hat den Verkauf möglicherweise schon genehmigt, gibt aber keine Informationen dazu.

1. August 2012 bis 2. August 2012

Berlin | Fahrzeug der Firma Imtech in Brand gesteckt

Eine Firma der Imtech-Gruppe, die Imtech Marine & Offshore BV, hilft bei der Ausrüstung deutscher, britischer, niederländischer, polnischer, singapurischer und indonesischer Kriegsschiffe. Imtech’s Aktivitäten im Bereich der Rüstung haben Tradition. Die Imtech GmbH entstand 2002 aus einem Zusammenschluss der Wandsbeker Firma Rudolf Otto Meyer (ROM) und der Firma Rheinelektra Technik. (...)

26. Juli 2012

Düsseldorf | Aufruf zu Boykott und Sabotage auf Rheinmetall-Werksgelände verteilt

Kriegsgegner haben am Donnerstag auf dem Werksgelände der Rheinmetall AG in Düsseldorf einen Aufruf zu »Boykott- und Sabotagehandlungen« gegen den Rüstungskonzern verteilt. Wie die Gruppe »Gewaltfreie Aktion« am Freitag mitteilte, wollten sie damit gegen geplante Lieferungen von »Leopard-2«-Kampfpanzern an Saudi-Arabien protestieren.

19. Juli 2012

Altmark | Gefechtsübungszentrum (GÜZ) markiert

Am 20. Juni 2012 eröffnete Sladeczek, Leiter des Gefechtsübungszentrum der Heeres/ Altmark/ Sachsen-Anhalt in einer Pressekonferenz, dass die Stadt gebaut wird, die in jedem Teil dieser Welt stehen könnte, ab Herbst 2012 aufgebaut wird. Eine ganze Stadt mit über 500 Gebäuden, Elendsviertelen, Marktplatz, Regierungsviertel, Kellern, Straßen, Flüssen, U-Bahn, Autobahn, Flugahafen und Kanalisationen. 100 Millionen Euro soll das Ganze kosten.

8. Juli 2012

Berlin | Mercedes Military - Geschäft mit dem Tod

Ein mit einem Bundeswehrtarnnetz getarnter Mercedes auf dem Potsdamer Platz in Berlin und eine Drahtpuppe, die einen durch Waffengewalt Verwundeten in einem Rollstuhl darstellte, lenkten den Blick der Passanten auf eine Protestaktion von Berliner Friedensgruppen.

21. Juni 2012

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