Kriegsindustrie

Chronik

Berlin | Kampagne gegen Rüstungsexporte stellt Pistole vor das Kanzleramt

Die Kampagne „Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“ hat heute Morgen in Berlin der Bundesregierung für ihre zweifelhaften Verdienste im Rüstungsexport die Skulptur „Unsere Waffen töten“ verliehen. Sie stellt eine entknotete Replik des berühmten Friedenssymbols der verknoteten Pistole dar. 2005 hatte der schwedische Künstler Reuterswärd die „Non-Violence“ - Skulptur der Bundesregierung als Anerkennung für ihre Nichtbeteiligung am Irakkrieg geschenkt.

26. Februar 2013

Meschede | Kundgebung vor CDU gegen Waffenexporte

Am Dienstag, den 26. Februar 2013, demonstrierten etwa 25 FriedensaktivistInnen aus dem Hochsauerland vor dem Kreisparteihaus der CDU in Meschede gegen den Rüstungsexport von Waffen in alle Welt und die Veränderung der gesetzlichen Grundlage hierzu: Friedensgruppen befürchten, dass der Waffenhandel dadurch erleichtert und am Bundestag als Entscheidungsgremium vorbeigelenkt werden soll. Der 26. 2. wurde als Aktionstag gewählt, weil es hier um Artikel 26 Absatz 2 des Grundgesetzes geht.

26. Februar 2013

Berlin | Brandanschlag auf ThyssenKrupp Auto

Dokumentation: "Von gestern auf heute Nacht haben wir einen Brandsatz unter einem Auto der Firma ThyssenKrupp im Wedding plaziert. Der deutsche Rüstungskonzern welcher in der Weimarer Republik und später im dritten Reich Sinnbild deutscher Waffenproduktion war pflegt diese Tradition auch heute noch. Wenn man in Deutschland von Millitarismus, Ausbeutung von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen spricht, dann darf der Name Krupp nicht auser acht gelassen werden.

13. Februar 2013

Kein Frieden mit der NATO - Aktiv werden gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“

Im Februar treffen sich in München wieder hochrangige Politiker_innen und Kriegsstrategen, Vertreter von Wirtschafts- und Rüstungskonzernen – vorwiegend aus den NATO- und EU-Staaten – zu ihrer sogenannten Sicherheitskonferenz. Dort werden Strategien beraten, mit denen sie ihre wirtschafts- und machtpolitischen Interessen weltweit durchsetzen wollen. Sie reden von Frieden und Sicherheit, aber sie sind die Repräsentanten eines Systems, das zwangsläufig Kriege herbeiführt.

2. Februar 2013

Freiburg | Proteste gegen die Bundeswehr auf der Job-Start-Börse

Am 30. und 31 Januar fand im Konzerthaus in Freiburg die „Job-Start-Börse“ statt. Die Karriereberatung der Bundeswehr war mit einem eigenen Stand vertreten und auch das Freiburger Rüstungsunternehmen Northrop Grumman LITEF war präsent. Circa 20 Minuten lang konnte der Stand der Bundeswehr am Eröffnungsabend durch das Rufen von Parolen und einem Transparent mit der Aufschrift „Krieg beginnt hier“ blockiert und unser Anliegen vermittelt werden. Sämtliches ausliegendes „Werbematerial“ der Bundeswehr wurde von AktivistInnen in einer Mülltüte gesammelt und weggeschmissen. Ein Die-In verdeutlichte, dass Soldat sein mit Töten und Getötetwerden eben doch so einiges zu tun hat.

30. January 2013

München - Jubeldemo "Ziviler Gehorsam Jetzt!"

Satirische Jubeldemo gegen die NATO-Kriegstagung von ALO und SDAJ) | 14.00 Uhr; Sendlinger Tor zum Bayerischen Hof

26. January 2013

Heilbronn | Krieg beginnt hier - bei der HypoVereinsbank

In der Nacht vom 16.1. auf den 17.1. 2013 haben Aktivisten und Aktivistinnen die HypoVereinsbank in der Heilbronner Innenstadt mit Farbe und dem Spruch „Krieg beginnt hier“ markiert. Die HypoVereinsbank ist einer der Hauptsponsoren der „Sicherheitskonferenz“, die am 2.Februar in München statt findet.

17. January 2013

Stuttgart | Sponti gegen die Siko und den Mord an drei kurdischen Aktivistinnen!

Am Mittwochabend beteiligten sich knapp 30 AntimilitaristInnen an einer Spontandemonstration durch die Stuttgarter Innenstadt um auf die am 2. Februar 2013 stattfindende NATO Sicherheitskonferenz in München aufmerksam zu machen und ihre Solidarität mit den drei am 9. Januar 2013 in Paris ermordeten kurdischen Aktivistinnen auszudrücken.

 

Kampf der imperialistischen Kriegspolitik

16. January 2013

Berlin | Telekom in Friedrichshain markiert

Heute Nacht ging es uns in der Hausburgstraße aber um die Telekom im Kontext des Europäischen Polizeikongress. Die Telekom verdient sich seit Jahrzehnten im Bereich der militärischen Aus- und Aufrüstung. Auch was Überwachung von Telekommunikation angeht spielt die Telekom mit ihren Tochterfirmen T-Mobile und T-Systems ganz oben mit. Dementsprechend brüstet sich die Firma auf ihrer Homepage mit der Datenverarbeitung und -verknüpfung für die Bullen und mobilen Systemen für Personenkontrollen bei den Bundesbullen, um somit noch effektiver deutsche Grenzen schützen zu können. Ebenso beteiligt sich der Telekomkonzern am Bau von Kriegsschiffen.

4. January 2013

Bremen | Demo gegen Friedenspreis an EU

Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreis an die Europäische Union (EU) in Oslo protestierten in Bremen ca. 200 Menschen gegen die Kriege der EU.

10. December 2012

Seiten