Krieg beginnt hier

Militarisierung und Krieg markieren, blockieren und sabotieren
"Wir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt. (…)"
War starts here - let's stop it here! (Kampagnen-Aufruf)

 

Chronik

München | Brandstiftung an Siemens, Telekom und Cassidian

Autos der Firmen Telekom, Siemens und Cassidian in Brand gesetzt

11. Juni 2013

Bonn | Rufmord an einem Mörder ?

Stundenlange Verhöre, psychische Druckmittel und Hausdurchsuchung - Wie sich der Staat vor Plakatierern schützen muss Am Morgen des 5. Juni ist es in Bonn zu einer Verhöraktion des Staatsschutzes und zu einer illegalen Hausdurchsuchung bei unserer Genossin, der jungen Antimilitaristin Anne gekommen. Sie hatte Plakate der Antikapitalistischen Aktion Bonn geklebt, auf denen der Urheber des Kundus-Massakers, Bundeswehrgeneral Klein, als Mörder bezeichnet und eine Belohnung auf Infos zu seinem Wohnort ausgesetzt wird. Beim Kleben wurde sie festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt, dem Staatsschutz überführt und die ganze Nacht hindurch von drei männlichen Beamten verhört, illegal und ohne Anwalt..

5. Juni 2013

Münster | Aktion gegen Bundeswehr-Truck auf dem Hafenfest

Auf dem alljährlich stattfindenden Hafenfest in Münster stand dieses Jahr auch ein Truck der Bundeswehr. Am heutigen Samstag gegen 16h versammelten sich 15 Aktivist*innen unter dem Motto „Krieg beginnt hier – beenden wir ihn hier“ vor dem Truck um gegen Krieg und die Bundeswehr zu protestieren. Wir finden es unerträglich, dass die Bundeswehr rumsteht und mit Spielgeräten versucht Menschen zu ködern, die in den Krieg ziehen sollen um zu töten oder selbst getötet zu werden.

1. Juni 2013

Oberndorf | Musikalischer Protest gegen Heckler & Koch

Musikalischer Protest gegen eine Waffenfabrik: Was vergangenes Jahr seinen Auftakt vor den Werkstoren des Waffenherstellers Heckler & Koch in Oberdorf erlebte, findet nun eine Fortsetzung. Etwa 40 Sängerinnen und Sänger aus Mitgliedschören des Chornetzwerks und den „Lebenslauten Süd“ geben am 1. Juni 2013 um 11 Uhr vor dem Werkszaun von Heckler & Koch in Oberndorf-Lindenhof erneut ein Protestkonzert; der Eintritt ist frei.

1. Juni 2013

Blockupy Deutsche Bank

Wir beteiligen uns im Rahmen der Blockupy-Aktionstage an den Markierungsaktionen vor der Deutschen Bank, stellvertretend für die Kriegsakteure vor Ort. Kommt mit uns und stärkt die antimilitaristischen Inhalte: Freitag, 31.05.1213, im Anschluss an die EZB-Blockade, Deutsch Bank, Taunusanlage 12, Frankfurt am Main.

31. May 2013

Sabotblockupy FFM: Telekom-Sitz am Europaturm angegriffen

Nach zahlreichen direkten Aktionen gegen die Telekom in Bristol, Berlin, Hamburg, München und Athen hat es gestern auch in Europas Bankenmetropole gekracht. Eine größere Gruppe hat den repräsentativen Sitz der Telekom am Europaturm massiv angegriffen. In wenigen Minuten wurde die Glas-Fassade und das Portal mit Eisenstangen, Steinen und Farbflaschen zerstört. Auf dem Vorplatz hinterließen sie die Parole „SYSTEM-ERROR: T-ERROR against T-SYSTEMS“

31. May 2013

Bremen | Telekom-Bus abgefackelt und Siemens-Auto unbrauchbar gemacht!

in der nacht vom 29. auf den 30. mai haben wir auf dem parkplatz der telekom in der mary-somerville-str. (in der nähe der uni) feuer gelegt, um ein fahrzeug der telekom abzufackeln. die telekom ist nur eine von vielen menschenverachtenden firmen. (...) zeitgleich erwischte es ein fahrzeug der firma siemens, welches in walle in der brabantstr./osterlingerstr. mit hilfe von farbe unbrauchbar gemacht wurde. siemens ist eine weitere firma, die in der rüstungsindustrie tätig ist. (...)

29. May 2013

GÜZ-Kaserne erneut bemalt

"GÜZ plattmachen!", ist seit einigen Tagen in riesengroßen Buchstaben auf den alten Kasernen in Hillerleben zu lesen.
Hier am Südzipfel des Gefechtsübungszentrums (GÜZ) Altmark scheint sich gerade eine neue Tradition Bahn zu brechen.

28. May 2013

FFM | Farbe für Exzellenzcluster „Normative Ordnung“

Mit viel Farbe und Sprühdosen haben wir den Exzellenzcluster „Herausbildung Normativer Ordnung“ der Goethe Universität in Frankfurt am Main besucht. In Frankfurter Institut „Normative Ordnung“ sitzen Vertreter von Theologie, über Soziologie, Pädagogen bis hin zu sogenannten „Friedensforschern“ und machen sich „Gedanken“ zur Aufrechterhaltung einer gesellschaftlichen Ordnung, die weltweit Krieg, Elend, Flüchtlingsströme und Hunger hervorruft und hier im Herzen des Krisenregimes für Profite und Wohlstand sorgt. Ihre Themen sind die Bedrohung der Sicherheitslage durch außer- und innereuropäischen Flüchtlinge, die Effektivitätssteigerung der westlichen Militärinterventionen

27. May 2013

Stendal | Bundeswehr-Karrierebüro markiert

Kein Werben fürs Sterben! War starts here – lets stop it here! Wir haben in der Nacht zum 26.4.2013 das Büro der Bundeswehr - Karriereberatung Stendal Hotline • Westwall 18 • 39576 Stendal markiert. Die weiße Hauswand wurde mit dem Spruch „Kein Werben fürs Sterben“ und das Werbeschild mit dem Hinweis „War starts here“ versehen, die Eingangstür und Klingelanlage mit Bitumen verklebt.

25. May 2013

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