Krieg beginnt hier

Militarisierung und Krieg markieren, blockieren und sabotieren
"Wir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt. (…)"
War starts here - let's stop it here! (Kampagnen-Aufruf)

 

Chronik

Berufsbildungsmesse der Stadt Bochum entmiliarisiert !

Nach dem Eklat auf der Berufsbildungsmesse Ruhrgebiet im letzten Jahr macht die Stadt Bochum nun einen Rückzieher. In diesem Jahr wird die Bundeswehr keinen Werbestand auf der Messe haben. Dies wurde gestern im Jugendhilfeausschuss des Rates mitgeteilt. Die Linksfraktion hatte das Thema mit einer Anfrage auf die Tagesordnung gesetzt. Als Grund für die Entmilitarisierung der Messe wurde genannt, dass die Stadt Herne eine Beschlusslage habe, die Bundeswehrwerbung bei Minderjährigen ablehnt. Die Stadt Herne könne deshalb nicht weiter Mitveranstalterin der Messe sein, wenn dort die Bundeswehr Werbung betreibt.

4. Juli 2013

„Krieg beginnt zu Hause“ - Wahlplakate der CSU in Regensburg umgestaltet

In der vergangenen Nacht veränderten einige Menschen Wahlplakate des Regensburger Landtagsabgeordneten Franz Rieger. Aus seinem Slogan „Frieden beginnt zu Hause“ wurde schlicht „KRIEG beginnt zu Hause“. Die Aktion ist eine Solidaritätsaktion mit dem geräumten Camp der streikenden Refugees in München.

2. Juli 2013

Berlin | Bus mit Bundeswehr-Werbung angehalten und rosa gefärbt

Als der Bus der Linie 140 gegen 20.30 Uhr an der Haltestelle am Mariannenplatz hielt, hinderten ihn zwei der Angreifer an der Weiterfahrt: Sie stellten dich direkt vor das Fahrzeug und entrollten ein Transparent, auf dem "Keine Zukunft für Berufsmörder – Armeewerbung stoppen" stand. Sechs weitere Personen besprühten und beschmierten währenddessen großflächig den Bus und brachten den Schriftzug "Nie Krieg, nein" an. Außerdem beklebten sie ihn mit Flyern, auf denen zu eine Kundgebung gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) bei Magdeburg aufgerufen wird. Danach flüchteten alle acht zu Fuß.

24. Juni 2013

Heilbronn | Aktionen gegen die Bundeswehr auf der IHK Bildungsmesse

Am Freitag den 21.Juni 2013, fand im Eventcenter redblue Heilbronn die „IHK Bildungsmesse“ statt. Wie auch in den vergangenen Jahren war die Bundeswehr mit einem „Informationstruck“ Aussteller der Messe. Rund 20 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen beteiligten sich an kreativen Aktionen rund um den Messestand.

21. Juni 2013

Bremen | war starts here: MAN markiert

die MAN filiale in der neuenlander straße in bremen wurde letzte woche mit pinken farbbeuteln markiert. außerdem wurde eine schablone mit dem schriftzug „war starts here“ angebracht. MAN stellt bundeswehrfahrzeuge her welche in kriegen auf der ganzen welt eingesetzt werden. auch in der bremer filiale stehen militärfahrzeuge im hinterhof. krieg wird hier geplant und kriegsgerät hier hergestellt – aber hier kann krieg auch sabotiert werden.
war starts here – lets stop it here

20. Juni 2013

Hannover | Werbestand der Bundeswehr auf JobMesse gestört

Heute haben rund ein Dutzend AntimilitaristInnen der Kampagne Wir. Dienen. Deutschland. Nicht! den Messestand der Bundeswehr auf der JobMesse in Hannover gestört. Mehre AktivistInnen blockierten mit Transparenten den Werbestand, andere verteilten One-Way-Tickets in aktulle Kriegsgebiete und Werbematerial der etwas anderen Art. Wärend der Aktion wurden unter Anderem Parolen wie "Blut an euren Händen" und "Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt" gerufen. Bereits nach wenigen Sekunden stürmten mehrere Securitys in Richtung der AktivistInnen und bedrängten diese. Es dauerte jedoch noch einige Minuten bis die AktivistInnen die Halle verlassen mussten.

16. Juni 2013

Essen | Nein zum Neuen Heimatschutz in NRW!

Am 14. Juni von 17.00 bis 20.00 Uhr will die Bundeswehr mit einem öffentlichen Aufstellungsappell auf Zeche Zollverein für Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) den neuen „Heimatschutz“ in NRW aus der Taufe heben. Die Werbeveranstaltung der Bundeswehr und des Reservistenverbandes ist ein weiterer Vorstoß, das Verbot von Inlandseinsätzen der Bundeswehr zu unterwandern und die Innere Militarisierung gesellschaftsfähig zu machen. Als ranghöchste Politiker sollen Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft der geplanten Show Legitimität und mediale Attraktivität verleihen.

14. Juni 2013

Aktionstage für militärfreie Forschung und Bildung

Vom 13. bis 15. Juni 2013 sollen in möglichst vielen Städten vielfältige und kreative Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt werden. Wir wollen Politik und Öffentlichkeit auf die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft aufmerksam machen und für eine friedliche, aufklärerische Ausrichtung von Bildung und Wissenschaft streiten.

13. Juni 2013 bis 15. Juni 2013

Stuttgart | Antimilitaristischer Flashmob vor der Deutschen Post

Am 13. Juni 2013 fand im Rahmen der bundesweiten dezentralen Aktionstage für militärfreie Bildung und Forschung eine Kundgebung vor der Deutschen Post in der Stuttgarter Innenstadt statt. Es beteiligten sich in etwa 15 AntimilitaristInnen an der Kundgebung. Wir haben diesen Ort gewählt, da am 06. Juni 2013 eine neue Sonderbriefmarke mit dem Solgan „Im Einsatz für Deutschland“ erschienen ist.

13. Juni 2013

Bundeswehr-Vortrag an der Uni Bochum verhindert

Etwa 40 Studierende und Antimilitarist*innen verhinderten am Dienstag konsequent einen Vortrag der Bundeswehr an der RUB. Im Rahmen der „Firmenkontaktmesse bonding­“ wollte die BW-Recruiting-Abteilung neben einem ganztägigen Stand im Audimax-Foyer mit einem Vortrag in einem Mensa-Raum Studierende für eine „zivile Karriere“ ködern. Ein Widerspruch in sich, ist doch jede_r Beschäftigte letztlich direkt oder indirekt daran beteiligt, Kriege zu führen, voranzutreiben, zu verbessern oder zu legitimieren.

11. Juni 2013

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