Krieg beginnt hier

Militarisierung und Krieg markieren, blockieren und sabotieren
"Wir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt. (…)"
War starts here - let's stop it here! (Kampagnen-Aufruf)

 

Chronik

GÜZ | Bundeswehr-Kontrollpunkt verwüstet

Diesen Donnerstag wurde ein Eingangskontrollpunkt im Süden des Geländes des „Gefechtsübungszentrums“ (GÜZ) in der Altmark angegriffen, es wurden Scheiben eingeschlagen und großflächig rote Farbe verteilt.

25. Juli 2013

War Starts Here - GÜZ schottern!

Im Laufe des gestrigen Tages haben Antimilitarist_innen das Bahngleis auf dem GÜZ-Gelände vorläufig außer Gefecht gesetzt. Auf diesem wird ausschliesslich Kriegsgerät transportiert, Personenverkehr findet hier nicht statt. Bei Bahnkilometer 6 wurden mehrere Schwellen unterhöhlt.

24. Juli 2013

GÜZ | Technische Polizei markiert und blockiert

(...) ursprünglich wollten wir auf dem gelände der bullen pinke farbe hinterlassen. dort steht eine bombe als stature, was ein schönes symbolisches bild geworden wäre. da nachts jedoch auf dem gelände gearbeitet wurde haben wir uns dazu entschlossen, die schilder des güz sowie die zufahrtsstraße mit pinkerfarbe zu markieren. vorher haben wir noch krähenfüße auf der straße verteilt und haben sie noch mit einem gut sichtbaren pinken x ergänzt.

23. Juli 2013

Barleben | MAN Filiale angegriffen (GÜZ)

Gegen den Staat, das Militär und die Rüstungsindustrie! Getroffen hat es eine Niederlassung des MAN Nutzfahrzeuge Konzerns in Barleben (südlich des Gefechtsübungszentrums Heer in Letzlingen). Die Fassade wurde mit Parolen und viel Farbe versehen. Mehrere MAN Firmenwagen auf dem Gelände wurden pink umlackiert.

15. Juli 2013

Lüneburg | Antimilitaristische Fahrradtour mit Empfang der Pinken Barkasse

Am 14.7. (Sonntag) haben sich ca. 40 Antimilitarist_innen als Empfangskomitee der feministischen Barkasse am Lüneburger Hafen eingefunden. Von hieraus begaben sich die Aktivist_innen an verschiedene Orte des Militarismus in der Stadt. Die Radtour fand anlässlich der feministischen Barkassenfahrt statt, welche in den kommenden Tagen verschiedene Städte entlang des Elbe-Seiten- bzw. Mittellandkanals anfahren wird, um für das War-Starts-Here-Camp zu mobilisieren und über das GÜZ in der Nähe von Magdeburg zu informieren und gegen dieses und alle anderen militaristischen Zentren Widerstand zu leisten.

14. Juli 2013

Feministische Barkassenfahrt zum GÜZ

Nach einem erfolgreichen ersten Anlauf im letzten Jahr findet auch dieses Jahr wieder ein antimilitaristisches Camp gegen das GÜZ statt, und zwar vom 21. bis 29. Juli. Auch dieses Mal werden wir als Feministinnen unsere Stimme gegen Krieg und Militarisierung laut werden lassen! Sechs Tage lang werden wir auf der Elbe, dem Elbe-Seitenkanal und Mittellandkanal entlang schippern und präsent sein, um für das Camp und gegen das GÜZ zu mobilisieren.
Wer fährt mit? Alle, die Lust haben! Tagsüber sind wir gemischt-geschlechtlich unterwegs. Die Crew besteht aus FrauenLesben*, und die sechs Schlafplätze, die es auf der Barkasse gibt, stehen ausschließlich FrauenLesbenTrans zur Verfügung. Die anderen Mitreisende werden sich an Land einen Schlafplatz organisieren. Wir werden in zwei Etappen fahren: 13. - 15. Juli und 19. - 21. Juli.

13. Juli 2013 bis 21. Juli 2013

Magdeburg | Farbe gegen Bundeswehr

Wir haben in der Nacht zum 12.Juli 2013, als Aufwärmübung zum Aktionstag gegen das "GÜZ", die zentrale Dienststelle des "Landeskommando Sachsen-Anhalt" in Magdeburg Diesdorf angegriffen und dabei die Zufahrt sowie das Pförtnerhaus mit rosa Farbe verschönert.

12. Juli 2013

Stuttgart | BW-Karrierecenter mit Farbe angegriffen

Am 10. Juli 2013 wurde in Stuttgart die Fassade des Karrierecenters der Bundeswehr mit roter Farbe markiert. Damit wollen wir verdeutlichen und nach Außen sichtbar machen: An diesem Ort beginnt Krieg, hier werden junge Menschen für das deutsche Heer und die Kriege der BRD rekrutiert.

10. Juli 2013

Heilbronn | Bundeswehr an Robert-Mayer-Gymnasium gestört

Am Dienstag den 9.Juli 2013, besuchte die Bundeswehr das Robert-Mayer-Gymnasium in Heilbronn um den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe ein Studium / eine „Karriere“ bei der Bundeswehr schmackhaft zu machen. Rund 10 Antimilitaristinnen und Antimilitaristen störten kurzzeitig den Vortrag.

9. Juli 2013

Berlin | Rheinmetall markiert

Am 7. Juli 2013 haben antimilitaristische AktivistInnen in Berlin das Büro des Rüstungskonzerns Rheinmetall in der Voßstraße 22 in Berlin markiert. Es wurden antimilitaristische Plakate gegen das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) und ein großformatiges Plakat mit dem Spruch „Krieg beginnt hier! GÜZ markieren, blockieren, sabotieren“ angeklebt. Rheinmetall hat federführend das GÜZ auf dem Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger Heide nördlich von Magdeburg entwickelt.

7. Juli 2013

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