Krieg beginnt hier

Militarisierung und Krieg markieren, blockieren und sabotieren
"Wir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt. (…)"
War starts here - let's stop it here! (Kampagnen-Aufruf)

 

Chronik

Inszenierung der DGB-Spitze zur Bundeswehr-Annäherung misslingt

Befürchtet wurde, dass der vom DGB für den 30. Oktober 2013 angesetzte interne „Friedens- und Sicherheitspolitische Workshop“ die Diskussion über das Verhältnis der Gewerkschaften zur Bundeswehr kanalisieren sollte, und zwar möglichst geräuschlos im Sinne der regierungsoffiziellen „Versicherheitlichung“ aller Politikbereiche. Doch die dubiose sicherheitspolitische Inszenierung im Sinne von Militär und Industrie misslang. GEW- und ver.di-Mitglieder organisierten lautstarken Protest und äußerten heftigen Widerspruch. So wurde von Beginn an klar, dass das Kalkül nicht aufgehen und dass es an diesem Tag keine schönen Bilder von Bundeswehr mit Gewerkschaftern, geschweige denn einen Konsens mit der Gewerkschafts-Basis geben würde. Die massive Kritik zeigte erste Wirkung: Am Ende der Tagung wurde eine Folgeveranstaltung angekündigt, die ein anderes Format haben soll.

30. Oktober 2013

Hamburg | Bundeswehrfahrzeug entglast und eingefärbt

In der Nacht zu Freitag wurden in Fuhlsbüttel und Barmbek die Büros der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dorothe Martin, Fachsprecherin für Innovation, Tourismus und die Metropolregion, und der Fachsprecherin für Soziales, Ksenija Bekeris, demoliert. Bereits zuvor hatte es einen Anschlag auf ein Bundeswehrfahrzeug in der Hafenstraße gegeben. Zwei Vermummte hatten Scheiben eingeschlagen und es mit Farbe beschmiert.

26. Oktober 2013

Berlin | Bundeswehr auf Jobmesse Berlin gestört

Heute am 20. Oktober 2013 fand die 5. Job-Messe Berlin in der Mercedes-Benz-Welt am Salzufer 1 in Berlin-Charlottenburg statt. Auf der Messe war auch die Bundeswehr mit einem Informationsstand vertreten. Eine Gruppe AntimilitaristInnen wollte die Bundeswehr nicht ungestört ihre Propaganda verbreiten lassen.

20. Oktober 2013

Antimilitaristische Fahrraddemo durch Freiburg

Am 19.10.2013 hatte der Arbeitskreis gegen Krieg und Militarisierung (AKM) zu einer antimilitaristischen Fahrraddemo aufgerufen. Etwa 60 Menschen mit Zweirädern waren gekommen, um auf Kriegstreiberei in Freiburg aufmerksam zu machen. Im Rahmen der bundesweiten „Krieg beginnt hier“-Kampagne wurde im sonst so friedfertig dahin dämmernden Freiburg deutlich gemacht, dass das Töten der BRD im In- und Ausland auch von hieraus begonnen und geplant wird. Neue Aktionsformen zu erproben und durch kreative Ideen eine offene, aber deutlich kämpferische Atmosphäre zu schaffen war an diesem Tag unser Anspruch.

19. Oktober 2013

Hamburg | Bundeswehr und RSUKr versenken!

Am 18. Oktober wurde der Hamburger Ableger der RSU-Kräfte der Bundeswehr feierlich aufgestellt werden. Die „Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ (RSUKr) sind ein aus Reservisten zusammengesetzter Teil der Bundeswehr, der für Aufgaben des „regionalen Heimatsschutzes“ zuständig ist. Ihr Tätigkeitsbereich soll u.a. die Katastrophenhilfe und Sicherung militärischer Anlagen umfassen, aber auch Aufgaben der Aufstandsbekämpfung sind nicht ausgeschlossen. Aus Protest gegen die Bundeswehr, die Normalisierung von Krieg und Militarisierung und den Einsatz des Militärs im Inneren wird es zeitgleich zur Aufstellung der RSU-Kräfte am kommenden Freitag eine Kundgebung und Aktionen geben.

18. Oktober 2013

Bremen | Protest gegen Bundeswehrkonzert

Am Freitag Abend fand in Bremen ein "Benefizkonzert" des Münsteraner Luftwaffenmusikkorps 3 zugunsten des Bürgerparks statt. Doch die vom Bürgerparkverein gebotene Gelegenheit zur Inszenierung der Bundeswehr als wohltätige Musiktruppe konnte nicht so genutzt werden wie geplant.

11. Oktober 2013

Bochum | Jugendamt stemmt sich gegen Entmilitarisierung der Berufsbildungsmesse

Am 9. und 10. Oktober fand in Bochum die Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet statt. Trotz zwischenzeitlicher Ausladung war auch die Bundeswehr wieder vertreten. Das Bochumer Friedensplenum und andere Gruppen protestierten vor und in der Messehalle. Der Veranstalter, das Bochumer Jugendamt ließ die Polizei Hausverbote durchsetzen, sogar gegen Mitglieder des Bochumer Stadtrats – ein bemerkenswerter Vorgang, meinte auch der Kommentator der WDR-Lokalzeit.

9. Oktober 2013

Stuttgart | Flashmob gegen die Bundeswehr auf den Einheitsfeierlichkeiten

Im Rahmen der Proteste gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober 2013 kam es in der Innenstadt Stuttgart zu vielfältigen Widerstands- und Protestaktionen. Nachdem sich die Demonstration des Bündnisses „Ihre Einheit heißt Krise, Krieg und Armut“ erfolgreich durch zwei Polizeiketten durchdrücken konnte und lautstark durch die Straßen Stuttgarts gezogen war, versammelten sich im Anschluss ca. 40- 50 AntimilitaristInnen an den Ständen der Bundeswehr, um ihre Präsenz mit einem kreativen Flashmob zu stören.

3. Oktober 2013

Kalkar | Demo gegen Führungszentrale für Luftkriegsoperationen

Wie bereits im vergangenen Jahr protestierte die nordrhein-westfälische Friedensbewegung am 3. Oktober 2013 mit Kundgebungen und Demonstration in Kalkar gegen die dortige Militäreinrichtung. Im Juli 2013 wurde in Kalkar und im benachbarten Uedem das Zentrum Luftoperationen eröffnet. Die Bundeswehr betreibt dort gemeinsam mit zivilen Behörden Luft- und Weltraumüberwachung. An Gefechtsständen werden Luftoperationen geplant und durchgeführt.

3. Oktober 2013

Hamburg | Bildungszentrum "Haus Rissen" markiert

Letzte Nacht haben wir das sogenannte "Haus Rissen" un der Rissener Landstraße mit Farbe und Steinen als Kriegsprofiteur markiert. Schon seit den sechziger Jahren leistet das Bildungszentrum seinen Beitrag zur Schulung der Mörder von morgen und rühmt sich selbst für seinen Einsatz für die Kriegsmaschinerie.

30. September 2013

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