Krieg beginnt hier

Militarisierung und Krieg markieren, blockieren und sabotieren
"Wir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt. Wir wollen die verschieden Facetten dieser Herrschaftssicherung sichtbar machen, stören und angreifen. Das Vorbereiten, Üben und Koordinieren von Krieg, das Produzieren, Transportieren, Forschen, Werben und Rekrutieren für den Krieg findet direkt vor unseren Augen statt. (…)"
War starts here - let's stop it here! (Kampagnen-Aufruf)

 

Chronik

Stadthagen | Urteil gegen Antimilitaristen wegen hüstelnder Soldaten

Am 3. Dezember fand vor dem Amtsgericht Stadthagen ein Prozess gegen zwei Antimilitaristen statt, die 3 Soldaten zum Husten gebracht haben sollen. Das Ergebnis: 4 Monate Knast auf 2 Jahre Bewährung plus 600,- Euro Strafe, sowie 120 Stunden Zwangsarbeit.

3. December 2013

Bundeswehrfreie Schule in Bochum !!!

Die LehrerInnenkonferenz der Willy-Brand-Gesamtschule in Bochum hat ihre Schule zur „bundeswehrfreien Zone“ erklärt. Das Lösen von Konflikten mit militärischer Gewalt sei mit den Erziehungszielen der Schule unvereinbar. Mit dem Beschluss soll ganz konkret Bundeswehrwerbung in der Schule unterbunden werden.

1. December 2013

Köln | Keine Ruhe an der Heimatfront - Demonstration zum Wohnort des ehemaligen Oberst Klein

Heute (Sa, 30.11.), folgten in Köln an die 100 AntimilitaristInnen einem Aufruf des Bündnissen "Tribunal gegen den Krieg", um Bundeswehrgeneral Georg Klein und alle Kriegstreiber und Kriegsprofiteure öffentlich in einem Tribunal anzuklagen. Klein ist verantwortlich für den Tod von 142 Zivilisten im Kunduz-Massaker in Afghanistan.

30. November 2013

Freiburg | Offener Brief wegen Bundeswehr-Adventskonzert

Am 10.12.13 wird, aller Vorraussicht nach in Littenweiler in der Kir­che St. Bar­bara, zum wie­der­hol­ten Mal ein Advents­kon­zert des Luft­waf­fen­mu­sik­korps 2 der Bun­des­wehr in Freiburg stattfinden. Trotz star­ker Pro­teste im letz­ten Jahr wird erneut ver­sucht werden, unter dem Label einer kriegs­füh­ren­den Armee eine kul­tu­relle Ver­an­stal­tung durch­zu­füh­ren und die Bun­des­wehr als einen „nor­ma­len“ Teil der Gesell­schaft darzustellen. Wie im letzten Jahr wurde auch dieses Jahr ein Offener Brief an den Pfarrer, in dessen Gemeinde das Konzert stattfinden soll, geschrieben.

25. November 2013

Berlin | Protest gegen Aufbau der Reservisteneinheiten

Vor der Julius-Leber-Kaserne haben am Freitag mittag Aktivisten der Initiative »No War Berlin« gegen die vorerst letzte von 30 Aufstellungen der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) demonstriert. Der Protest richtete sich gegen den Versuch der Bundeswehr, »mit dem Katastrophenschutz eine breite Akzeptanz für Einsätze im Innern zu schaffen und sich als ›verläßlichen Partner‹ in der Öffentlichkeit zu etablieren«, heißt es im Demoaufruf

23. November 2013

Bochum | Volkstrauertag - Bananen für die Bundeswehr

Seit 2012 mischen sich Bundeswehr und Vertriebenenverbände unter das offizielle Gedenken der Stadt Bochum zum "Volkstrauertag" bzw. dominieren dieses mangels anderen Teilnehmenden. Als Reaktion gab es in diesem Jahr verschiedene kleine aber feine Aktionen. Eine Gruppe von AktivistInnen trat als Bananen verkleidet bei der Zeremonie auf. Das Bochumer Friedensplenum kritisierte die Teilnahme von Militär und Vertriebenenverbänden mit "Soldaten sind Täter" Schildern auf dem von der Stadt initiierten Gedenken.

17. November 2013

Cottbus | Aktion gegen Bundeswehr

Etwa 15 Aktivist*innen haben heute gegen einen Werbefeldzug der Bundeswehr in Cottbus protestiert. Im Rahmen einer Ausbildungsbörse war das Militär mit einem „Karriere“-Truck vor der Stadthalle vertreten. Die etwa zweistündige Aktion in unmittelbarer Nähe des Trucks wurde durch Transparente und Megafondurchsagen weithin sicht- und hörbar gemacht. Auch Schnipsel zierten den Vorplatz um den Truck. Sie waren mit den Aufschriften „Krieg beginnt hier“ und „Kein Werben fürs Morden und Sterben“ verziert. Flyer mit Hintergrundinformationen wurden verteilt.

16. November 2013

IMI-Kongress 16./17. November 2013

Krieg um die Köpfe - Über die Mobilisierung von Zustimmung und die Demobilisierung von Protest
Erfreulicherweise regt sich mittlerweile an vielen Stellen Widerstand gegen die fortschreitende Militarisierung der deutschen Außenpolitik (und der Verhältnisse im Inneren). Es ist aber auffällig, dass diese Proteste trotz einer mehrheitlich kritisch-pazifistischen Grundstimmung in der Bevölkerung (noch) nicht die Breite und Stärke erreicht haben, die notwendig wäre, um sie auch zu stoppen. Dies wirft Fragen auf, mit denen wir uns auf dem diesjährigen IMI-Kongress beschäftigen wollen. Zuvorderst natürlich die, wie es der Regierung und dem Militär gelingt, die notwendige Zustimmung gegenüber der deutschen Kriegspolitik zu erzeugen oder zumindest die Passivität in der Bevölkerung gegenüber Fragen von Krieg und Frieden zu erhalten.

16. November 2013 bis 17. November 2013

Hamburg | Protest gegen BW Propaganda im Berufsinformationszentrum

Am Mon­tag (11.​11.) hat im Be­rufs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum (BIZ) der „Agen­tur für Ar­beit Ham­burg“ zum wie­der­hol­ten Male eine Re­kru­tie­rungs-​ und Pro­pa­gan­da­ver­an­stal­tung der Bun­des­wehr statt­ge­fun­den.

11. November 2013

Berlin | zwei Transporter des Kriegslogistikers DHL abgerüstet

Deutschland führt Krieg. Jeder Krieg beginnt mit der Industrie und der Logsitik die dahinter stehen. Krieg findet statt Tag täglich vor unserer Nase. Daher haben wir ein antimilitaristisches Zeichen gesetzt und die DHL-Kampange wieder aufgefrischt. Gestern Nacht haben wir dem Feuer geholfen zwei Transporter der DHL zu zerstören.

31. Oktober 2013

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