Krieg üben/vorbereiten

Chronik

Hamburg | (Vorab-) Proteste gegen Kriegskonferenz

Vor dem Verlagsgebäude der Wochenzeitung ZEIT wiesen etwa 20 AktivistInnen mit Transparent, Flugblättern und „symbolischen Kriegsopfern“ auf die ZEIT-Konferenz zur „Internationalen Sicherheitspolitik“ hin. Dort wollen Politiker, Militärs und Rüstungsfirmen über die Kriege der Zukunft diskutieren.

14. Oktober 2010

GÜZ Altmark | Einheitsfeier auf dem Truppenübungsplatz gestört

Heute haben 15 Antimilitaristen die Einheitsfeier der Bundeswehr und der Honoratioren der umliegenden Gemeinden Colbitz und Neuenhofe auf dem Truppenübungsplatz Altmark bei Magdeburg gestört. Während der Ansprache eines Obersten entrollten die Aktivisten Transparente mit den Aufschriften: »In der Altmark trainiert – Nach Afghanistan exportiert: der Tod«, sowie »Übung macht den Mörder« und den 86 Namen der zivilen Opfer des Bombenangriffs im afghanischen Kundus am 4. September 2009.

3. Oktober 2010

GÜZ Altmark | Konzert im Gefechtsübungszentrum

"Geigentöne statt Kriegsgedröhne" war das Motto der Gruppe Lebenslaute, die am Sonntag, dem 5. September, gemeinsam mit über 100 Menschen aus verschiedenen antimilitaristischen Gruppen in das militärische Sperrgebiet der Colbitz-Letzlinger Heide eingedrungen ist.

5. September 2010

B+HH+Kiel| Farbe und Steine gegen Wohnhäuser von Verteidigungspolitikern

Sie nennen sich „AG Arschkarte für die Taschenkarte“, und sie haben es auf Deutschlands Verteidigungspolitiker abgesehen. In einem Schreiben, das jetzt bei der MOPO einging, bekennt sich die Gruppe zu dem Farbanschlag auf die Häuser von Burkhardt Müller-Sönksen (FDP) und zwei weiteren Bundespolitikern. Und: Die AG ruft zu weiteren Attacken „gegen alle Krieger_innen“ auf.

30. August 2010

Köln | GAME OVER für die Bundeswehr auf der gamescom

Die Bundeswehr spielt nicht - sie tötet - Es gibt kein zweites Leben! Auch auf Europas größter Computer-Spielemesse, der gamescom in Köln, hat die Bundeswehr nichts zu suchen. Dank antifaschistischer Unterstützung haben 30 AktivistInnen den Stand der Bundeswehr mit rosa Klopapier und sonstigen Hinterlassenschaften in einen unansehnlichen Haufen Scheiße verwandelt. - Bundeswehr Wegklicken (Bericht+Fotos)

20. August 2010

HH | Haus eines Oberstleutnants der 1. Panz.Div. attackiert

"Aktion gegen Torsten Sevecke, Eimsbütteler Bezirksamtsleiter und Oberstleutnant der Reserve im Stab der 1. Panzerdivision Hannover: (…) Wir haben am 5.8.2010 die Haustür in der Roonstrasse 32 in Hamburg eingeworfen und Farbe an der Wand hinterlassen. Wir solidarisieren uns mit dem antimilitaristischen Widerstand in Hannover gegen das jährlich im Stadtpark stattfindende Sommerbiwak der 1. Panzerdivision, herzliche Grüße an die Genoss_innen.

5. August 2010

Nürtingen | Büro von Rainer Arnold (SPD) eingefärbt

Dokumentation: "Wir haben in der Nacht von Montag auf Dienstag das Büro von Rainer Arnold in Nürtingen mit Farbe angegriffen. Wir möchten damit auf seine Kriegspolitik hinweisen.

27. Juli 2010

Kiel | antimil. Stadtrundfahrt: Infos zum Celler Trialog

Kiel ist Kriegsgebiet! - Unter diesem Motto fand am Samstag, den 12.6. eine antimilitaristische Stadtrundfahrt statt, die zur (Selbst-)Information und als Beitrag zur Mobilisierung für Aktionen gegen den Anfang September in Kiel stattfindenden „Celler Trialog“, einem Treffen zwischen SpitzenvertreterInnen aus Wirtschaft, Politik und Bundeswehr, gedacht war.

12. Juni 2010

Husum | 120 Tagessätze für Militärtransportblockiererin

Das Amtsgericht Husum verurteilte heute die Antimilitaristin Hanna Poddig zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 15 Euro. Hanna Poddig hatte am 10.2.2008 gegen 4 Uhr einen Transportzug der Bundeswehr, der zu einer Truppenübung für Auslandseinsätze unterwegs war, für vier Stunden aufgehalten.

3. Juni 2010

Husum | 2.Prozesstag „Krieg fängt schon mit Üben an“

Die Antimilitaristin Hanna Poddig, die sich im Februar 2008 in Ohrstedt/Nordfriesland an die Schienen gekettet hatte, und damit einen Transportzug der Bundeswehr für mehrere Stunden aufgehalten hatte, steht seit dem 26.5. in Husum vor Gericht. Die Vorwürfe lauten Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe. Der Verhandlungstag endete erneut mit einem Eklat (…) Der nächste Verhandlungstermin ist der 3.6.2010 um 9:00 Uhr.

28. May 2010

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