Krieg üben/vorbereiten

Chronik

Köln | Kriegstreiber-Kanzlei zum Kundus-Jahrestag markiert

"Zum dritten Jahrestag des vom Kriegsverbrecher Oberst Klein angeordneten Kundus-Massakers habe wir gestern den Eingangsbereich der Anwaltskanzlei Oppenhoff & Partner am Konrad-Adenauer-Ufer 23 unter Farbe gesetzt und die Parole "Krieg beginnt hier" hinterlassen.

4. September 2012

Hamburg | Farbbeutel-Angriff auf Politker-Häuser und Bundeswehrfahrzeug angezündet

Farbanschläge auf zwei Häuser Hamburger Politiker: Burkhardt Müller-Sönksen und Christoph Krupp betroffen. Staatsschutz ermittelt. Auch wurde ein Wagen der Bundeswehr angezündet.

1. September 2012

Lüchow | mit U-Bahnstation gegen Kampfstadt protestiert

Kriegsgegnerinnen und -gegner haben am 1. September, dem weltweiten Antikriegstag, mit einer Aktion auf dem Lüchower Marktplatz gegen das künftige Gefechtsübungszentrum (GÜZ) „Schnöggersburg“ bei Gardelegen protestiert. Viele Interessierte ließen sich über die militärischen Pläne in der Colbitz-Letzlinger-Heide informieren.

1. September 2012

Ansbach | Krieg beginnt hier – Flashmob

Am Samstag, den 1.9.12 wurde in Ansbach ein Flashmob/Straßentheater zum Thema „Krieg beginnt hier“ veranstaltet. Dabei stürmten 7 vermummte und mit Pappgewehren bewaffnete Aktivist_innen auf dem zentralen Martin-Luther-Platz aufeinander zu. Gleichzeitig wurden mit einer batteriebetriebenen Anlage Schuss- und Bombengeräusche abgespielt und Flyer zum Thema Antimilitarismus verteilt.

1. September 2012

Husum | Repressionsversuch nach Antimilitarismus-Camp

Die Repressionsapparate sind anscheinend von dem noch beschaulichen Protest in Husum so aufgeschreckt, dass auch zu eher ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen wird. So berichten die Eltern eines Campteilnehmers über einen unangemeldeten Besuch. Am Montag, den 27.8.2012 hätten zwei Männer die Eltern des Betroffenen beim Verlassen des Hauses abgepasst. Ein angeblicher Herr Bastian, ca. 50 bis 60 Jahre, und ein angeblicher Herr Nissen, etwa Mitte 30, Hörgerät, wollten wissen, ob (Name des Sohnes) zu Hause sei. Sie würden sich gerne einmal mit diesem nett unterhalten wollen, um mehr darüber zu erfahren, warum er so aktiv sei.

27. August 2012

Hamburg | Kriegstreiber markiert und sabotiert

Antimilitaristische Aktionswochen vor dem Antikriegstag in Hamburg 20.8.-1.9.2012
x brennender Fahrzeugpark bei Kriegsschiffausrüster
x Siemens-Kfz tiefergelegt und Scheiben eingeschlagen
x Farbe am Haus des Vorstands von EULER/HERMES-Versicherungen
x Häuser von Mitgliedern des FREUNDESKREIS AUSBILDUNG AUSLÄNDISCHER OFFIZIERE an der Führungsakademie mit Farbe beworfen

20. August 2012

Freikarten nach Schnöggersburg für alle

Da staunten die Altmärker_innen nicht schlecht: am vergangenen Donnerstagnachmittag, den 16.8. wurde in der Fußgängerzone von Haldensleben der erste U-Bahnfahrkartenautomat der Altmark eröffnet. Es gab Kaffee, Kuchen, Luftballons und dem neuen Altmärkischen „Schnöggersburger Extrablatt - Unabhängig, Untergründig, Unberechenbar.

16. August 2012

Husum: Farbbeutel für Bundeswehrfahrzeuge der Fliegerhorstkaserne

„Auch wenn uns bewusst ist, dass Farbbeutel keine Auflösung des Militärapparates zur Folge haben werden, wollten wir ein Zeichen setzen dass nicht nur symbolische, sondern auch direkte Aktionen und Widerstand gegen die Bundeswehr und somit gegen den von ihr ausgehenden Krieg möglich sind, auch und gerade in einer Stadt wie Husum.“

12. August 2012

Flensburg | Verurteilung im Berufungsprozess

"Krieg fängt mit Üben an - jede Vorbereitung dafür ist essentieller Teil der Kriegseinsätze, die ich ablehne" so eine der beteiligten Aktivistinnen. Die heute 25jährige stand nun in Flensburg vor Gericht, weil ihre Ankettaktion in erster Instanz als Störung öffentlicher Betriebe und Nötigung gewertet worden war.

17. November 2010

Flensburg | Skandal im Berufungsprozess zur Gleisblockade

Ein Transparent vor dem Gericht und solidarische Zuschauer_innen begleiteten den heutigen Prozessauftakt. Eine 25-jährige Aktivistin steht seit heute in Flensburg vor Gericht. Die Vorwürfe gegen sie lauten Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe. In erster Instanz wurde sie vom Amtsgericht Husum wegen einer antimilitaristischen Blockadeaktion zu 120 Tagessätzen verurteilt.

11. November 2010

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