Heidelberg | Aktion auf dem Universitätsplatz zum Antikriegstag

Sonntag, 1. September 2013

Deutschland ist der größte Rüstungsexporteur Europas. Es liegt hinter den USA und Russland weltweit an 3. Stelle. Auch Heidelberg hat durch die Zulieferfirma „Rockwell Collins“ ein Unternehmen, das für die Rüstung produziert.

Das Heidelberger Bündnis „Stoppt den Waffenhandel!“ informierte am 1. September 2013 auf dem Universitätsplatz anlässlich des Antikriegstages über das Ausmaß des internationalen Waffenhandels und die oftmals verheerenden Folgen für die Menschen der Empfängerländer.

Es wurden unter anderem Videos gezeigt über das boomende Geschäft mit deutschen Kleinwaffen (Heckler & Koch in Oberndorf), über Kleinwaffen aus Deutschland in den Händen von Kindersoldaten und darüber, wie Kleinwaffen über illegale Weiterverbreitung in Krisenregionen und Bürgerkriegen zu Massenvernichtungswaffen des 21. Jahrhunderts werden.

Die Ausfuhr von Leopard-Kampfpanzer in Spannungsgebiete und in Länder mit fragwürdigen Regierungen oder Diktaturen wie Saudi-Arabien und der Einsatz von bewaffneten Drohnen in Afghanistan und Pakistan waren weitere Themen von Videos und Gesprächen mit interessierten Bürgern. Ebenso die Absicht der Bundesregierung, die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen zu bestücken.

Ein Schwerpunkt der Aktion bildete die Unterschriftensammlung zur Änderung von Art. 26 Abs. 2 des Grundgesetzes im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Rüstungsexport „Aktion Aufschrei! Stoppt den Waffenhandel - Gemeinsam gegen Export von Terror und Gewalt made in Germany" (www.aufschrei-waffenhandel.de).

Quelle: http://www.aufschrei-waffenhandel.de/1-9-13-Antikriegstagsaktion-fu.512....