Hamburg | Protest gegen Girls' Day bei der BW

Donnerstag, 14. April 2011

Bundesweit konnten heute Schülerinnen ab der 5. Klasse für einen Tag in Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, Informationstechnik, Handwerk und Naturwissenschaften reinschnuppern, die von Frauen immer noch eher selten gewählt werden. Seit 2003 nutzt auch die Bundeswehr den Girls' Day als Möglichkeit, Nachwuchs zu rekrutieren und um gesellschaftliche Akzeptanz zu werben

- was ihr angesichts fehlender Freiwilliger nach Aussetzung der Wehrpflicht und als Armee, die sich an immer mehr Kriegen beteiligt, dringende Anliegen sind. In diesem Jahr beteiligte sich die Bundeswehr an mehr als 200 Orten am Girls' Day, um für die angebliche "Karriere mit Zukunft" zu werben.

Auch in diesem Jahr konnte der Girls' Day an der HSU nicht ungestört beginnen und wir haben bei den Schülerinnen Bewusstsein und Aufmerksamkeit dafür geschaffen, was ihnen von der HSU nicht erzählt werden wird: dass Soldatin sein ein blutiges Handwerk ist und sie dafür ausgebildet werden, Zerstörung und Tod zu bringen. Bundeswehr als Arbeitgeber? Nein Danke! Bundeswehr raus aus Schulen, Universitäten und Arbeitsagenturen! Bundeswehr wegtreten! Amiga - antimilitaristische FrauenLesbenGruppe Hamburg (Bericht)