Deutschland im Krieg

Chronik

Hamburg | Bundeswehr und RSUKr versenken!

Am 18. Oktober wurde der Hamburger Ableger der RSU-Kräfte der Bundeswehr feierlich aufgestellt werden. Die „Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ (RSUKr) sind ein aus Reservisten zusammengesetzter Teil der Bundeswehr, der für Aufgaben des „regionalen Heimatsschutzes“ zuständig ist. Ihr Tätigkeitsbereich soll u.a. die Katastrophenhilfe und Sicherung militärischer Anlagen umfassen, aber auch Aufgaben der Aufstandsbekämpfung sind nicht ausgeschlossen. Aus Protest gegen die Bundeswehr, die Normalisierung von Krieg und Militarisierung und den Einsatz des Militärs im Inneren wird es zeitgleich zur Aufstellung der RSU-Kräfte am kommenden Freitag eine Kundgebung und Aktionen geben.

18. Oktober 2013

Bremen | Protest gegen Bundeswehrkonzert

Am Freitag Abend fand in Bremen ein "Benefizkonzert" des Münsteraner Luftwaffenmusikkorps 3 zugunsten des Bürgerparks statt. Doch die vom Bürgerparkverein gebotene Gelegenheit zur Inszenierung der Bundeswehr als wohltätige Musiktruppe konnte nicht so genutzt werden wie geplant.

11. Oktober 2013

Kalkar | Demo gegen Führungszentrale für Luftkriegsoperationen

Wie bereits im vergangenen Jahr protestierte die nordrhein-westfälische Friedensbewegung am 3. Oktober 2013 mit Kundgebungen und Demonstration in Kalkar gegen die dortige Militäreinrichtung. Im Juli 2013 wurde in Kalkar und im benachbarten Uedem das Zentrum Luftoperationen eröffnet. Die Bundeswehr betreibt dort gemeinsam mit zivilen Behörden Luft- und Weltraumüberwachung. An Gefechtsständen werden Luftoperationen geplant und durchgeführt.

3. Oktober 2013

Stuttgart | Flashmob gegen die Bundeswehr auf den Einheitsfeierlichkeiten

Im Rahmen der Proteste gegen die Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober 2013 kam es in der Innenstadt Stuttgart zu vielfältigen Widerstands- und Protestaktionen. Nachdem sich die Demonstration des Bündnisses „Ihre Einheit heißt Krise, Krieg und Armut“ erfolgreich durch zwei Polizeiketten durchdrücken konnte und lautstark durch die Straßen Stuttgarts gezogen war, versammelten sich im Anschluss ca. 40- 50 AntimilitaristInnen an den Ständen der Bundeswehr, um ihre Präsenz mit einem kreativen Flashmob zu stören.

3. Oktober 2013

Hamburg | Bildungszentrum "Haus Rissen" markiert

Letzte Nacht haben wir das sogenannte "Haus Rissen" un der Rissener Landstraße mit Farbe und Steinen als Kriegsprofiteur markiert. Schon seit den sechziger Jahren leistet das Bildungszentrum seinen Beitrag zur Schulung der Mörder von morgen und rühmt sich selbst für seinen Einsatz für die Kriegsmaschinerie.

30. September 2013

Berlin | Demonstration: Nein zum Krieg gegen Syrien!

Die UNO hat 1981 den 21. September zum Weltfriedenstag erklärt. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein. Das Berliner Aktionsbündnis „Nein zum Krieg gegen Syrien“ nimmt diesen Tag zum Anlass um gegen den weiterhin drohenden Militärschlag gegen Syrien zu demonstrieren. Gefordert wird ein Waffenstillstand und das Verbot jeglicher Waffenexporte. Die Patriot-Raketen und die 300 SoldatInnen der Bundeswehr müssen sofort aus der Türkei abgezogen werden.

21. September 2013

Dortmund | Unsere Kinder KRIEGt ihr nicht! BW-Infotruck besetzt

"Unsere Kinder kriegt ihr nicht!" unter diesem Motto und in aller Klarheit blockierten LISA Frauen aus NRW den Truck für eine Zeit. Ein undurchsichtiges Gewirr aus Wollfäden ziert den Treppenaufgang zum Truck. Vor dem Truck sorgt ein "Die-In" für Aufmerksamkeit.

17. September 2013

GÜZ-Fotowettbewerb 2013

Mit angemessener künstlerischer Verspätung präsentieren wir Euch die Gewinner und Gewinnerinnen des diesjährigen GÜZ-Fotowettbewerbes. Der Wettbewerb fand im Kontext des Aktionstages gegen das Gefechtsübungszentrums Altmark am 27.09.2013 statt.

 

 

Kategorie: Gelungenes Gesamtkunstwerk

 

12. September 2013

Berlin | Großplakate zum Jahrestag des Kunduz-Massakers

Anlässlich des vierten Jahrestages dieses Massakers wurden in Berlin großformatige Plakate mit dem Titel „Deutschland führt Krieg – 4. September 2009 Massaker in Kunduz“ sowie den Namen der Opfer geklebt.

4. September 2013

Kunduz-Jahrestag - Kölner Verwaltungsgericht blutrot

In der Nacht zum 4. September 2013 erinnern Aktivistinnen an das größte deutsche Kriegsverbrechen nach dem 2. Weltkrieg. Sie färben den Eingang des Kölner Verwaltungsgerichts blutrot. Dieses Gericht hatte 2012 die Klage eines Überlebenden des Kunduz-Massakers mit einer aberwitzigen Begründung abgewiesen.

4. September 2013

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