Cottbus | Aktion gegen Bundeswehr

Samstag, 16. November 2013

Etwa 15 Aktivist*innen haben heute gegen einen Werbefeldzug der Bundeswehr in Cottbus protestiert. Im Rahmen einer Ausbildungsbörse war das Militär mit einem „Karriere“-Truck vor der Stadthalle vertreten. Die etwa zweistündige Aktion in unmittelbarer Nähe des Trucks wurde durch Transparente und Megafondurchsagen weithin sicht- und hörbar gemacht. Auch Schnipsel zierten den Vorplatz um den Truck. Sie waren mit den Aufschriften „Krieg beginnt hier“ und „Kein Werben fürs Morden und Sterben“ verziert. Flyer mit Hintergrundinformationen wurden verteilt.

 

Die Aktion knüpfte an die vielen Kampagnen und Proteste gegen die öffentlichen Auftritte der Bundeswehr an. Die Forderungen:

 

Die Bundeswehr soll von dieser und allen anderen Messen fern bleiben!

Das Militär hat im zivilen Bereich nichts zu suchen!

Bundeswehr raus aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen!

Keine Verführung von Kindern und Jugendlichen zum Morden und Sterben!

 

Veranstalter*innen der jährlich stattfindenden Ausbildungsbörse sind die Agentur für Arbeit Cottbus, IHK Cottbus, Handwerkskammer Cottbus und Stadt Cottbus. Da sie sich durch den Protest gestört sahen, beförderten sie die Aktivist*innen mithilfe der Polizei auf Anordnung des Herrn P. von Agentur für Arbeit an den Rand des Stadthallenvorplatzes. Bis zum Ende der Veranstaltung wurden jedoch auch dort weiter Texte verlesen, Flyer verteilt und das Anliegen durch Transpis verdeutlicht.