Berlin | Bundeswehr auf Jobmesse Berlin gestört

Sonntag, 20. Oktober 2013

Heute am 20. Oktober 2013 fand die 5. Job-Messe Berlin in der Mercedes-Benz-Welt am Salzufer 1 in Berlin-Charlottenburg statt. Auf der Messe war auch die Bundeswehr mit einem Informationsstand vertreten. Eine Gruppe AntimilitaristInnen wollte die Bundeswehr nicht ungestört ihre Propaganda verbreiten lassen.

Deshalb wurde der Stand als Tatort von der antimilitaristischen Spurensicherung mit einem rot-weißen Band abgesperrt. Mit Schutzanzug, Mundschutz, Schutzhaube und Schuhüberziehern ausgerüstet wurde Beweismaterial – militaristische Propagandabroschüren und Flyer – sichergestellt und vom Tatort entfernt. Es wurden an die BesucherInnen auch Flugblätter verteilt, in denen auf die Rolle der Bundeswehr als international agierende Mörderbande aufmerksam gemacht wurde. Außerdem gab es Durchsagen zur Aktion per Megafon.

Nach kurzer Zeit kam der Sicherheitsdienst der Veranstalter hinzu und wollte die Aktion beenden. Der Aktivist mit dem Megafon wurde vom Sicherheitspersonal aus dem Autohaus gedrängt, daraufhin verließen alle AktivistInnen gemeinsam das Mercedes-Gelände. Zu Personalienfeststellungen kam es nicht.